US Bürger surfen auf europäischen News-Seiten
publiziert: Dienstag, 25. Feb 2003 / 19:22 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 25. Feb 2003 / 20:06 Uhr

Auf der Suche nach Meinungsvielfalt im Zusammenhang mit dem Irak-Konflikt treibt es viele amerikanische Bürger auf europäische online Nachrichten-Portale.

Newsmax.com beschriftete ein Bild von deutschen Friedensdemonstranten mit der Legende: Hitlers Kinder.
Newsmax.com beschriftete ein Bild von deutschen Friedensdemonstranten mit der Legende: Hitlers Kinder.
Laut dem Internetanalyse-Spezialisten Nielsen NetRatings hat sich der Verkehr auf den grössten englisch-sprachigen online Nachrichten-Portalen seit dem Ausbruch der Irak-Krise massiv erhöht. Die meisten neuen User stammen aus den USA.

Jon Dennis, Vize-Nachrichten-Chefredakteur der Guardian Unlimited Webseite, sagte: "Wir bekommen seit etwas zwei Monaten auch vermehrt Emails von Lesern aus den Vereinigten Staaten, die uns für unsere ausführliche Berichterstattung über die Irak-Krise danken. Etwas, das die Leser in den USA offenbar vermissen.

Die amerikanische Öffentlichkeit sucht Alternativen. Seit den Friedensvorstössen von Deutschland und Frankreich steht die amerikanische Presselandschaft beinahe wie ein Mann hinter den Kriegsabsichten der Regierung und ihre Berichterstattung nimmt teilweise groteske Züge an. Das Nachrichten-Portal NewsMax.com hat erst kürzlich ein Bild von deutschen Friedendemonstranten mit der Bildlegende beschriftet: Hitlers Kinder.

Auch die BBC Nachrichten-Webseite hat einen markanten Anstieg an Benutzern festgestellt. Mike Smartt, Chef-Redakteur der BBC Webseite, sagte news.ch: "Die Klick-Rate auf unseren Seiten hat in den letzten zwei Monaten um rund 20% zugenommen."

Auch die in Spanien angesiedelte Seite World News Network hat einen rasanten Anstieg von regelmässigen Benutzern erlebt. Seit Anfang des Jahres hat sich die Klick-Rate bei WNN um 60% erhöht.

Alternative amerikanische Nachrichten-Portale wie beispielsweise Urban75.com und YearZero verzeichnen ebenfalls deutlich mehr Traffic. Die Friedens-Demos von vorletztem Wochenende wurden teilweise über diese Seiten koordiniert.

Im Zeitalter des reichhaltigen Nachrichtenangebotes im Internet werden Regierungen zunehmend Probleme damit haben, ihre politischen und militärischen Ziele effizient zu propagieren.

(bsk/news.ch)

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