US-Demokraten eröffnen Wahlparteitag in Denver
publiziert: Montag, 25. Aug 2008 / 11:49 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 26. Aug 2008 / 00:13 Uhr

Denver - Der Parteitag der US-Demokraten beginnt mit schlechten Vorzeichen für Barack Obama: Der designierte Kandidat und sein republikanischer Rivale John McCain liegen einer CNN-Umfrage zufolge erstmals mit 47 Prozent der Wählerstimmen gleichauf.

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Die Demokraten seien derzeit «die dynamischste, umfassendste und am besten motivierte Partei», sagte Dean. Von der viertägigen Veranstaltung erhofft sich die Partei vor allem auch Auftrieb in den Umfragen.

Am Mittwoch sollen die Delegierten Obama zum Spitzenkandidaten für das Weisse Haus küren, er selbst wird erst am Donnerstag auftreten. In der Gunst der Wähler hat Obama seinen anfänglichen Vorsprung vor dem Republikaner John McCain inzwischen eingebüsst.

Der erste Tag des Treffens sollte ganz auf Obamas Lebensgeschichte zugeschnitten sein. In Umfragen geben viele US-Wähler an, dass ihnen der Kandidat bislang wenig vertraut ist.

Hauptrednerin Michelle Obama

«Heute abend hat das amerikanische Volk die Gelegenheit, Senator Obama von Neuem kennenzulernen und von jenen, die ihn am besten kennen, über seine Werte zu erfahren», sagte Obamas Sprecher Josh Earnest. Als Hauptrednerin war Obamas Frau Michelle vorgesehen (gegen 04.30 Uhr MESZ).

Auch seine Schwester und ein Schwager sollten zu Wort kommen. Den Wählern solle vermittelt werden, dass «Barack Obama fest in der amerikanischen Tradition verwurzelt» sei, sagte Earnest.

Ein Programmpunkt war dem an Krebs erkrankten Senator und Parteipatriarchen Edward Kennedy gewidmet.Zu den eingeplanten Rednern gehörten Expräsident Jimmy Carter, Parlamentschefin Nancy Pelosi und der afroamerikanische Bürgerrechtler Jesse Jackson.

Geschlossenheit demonstrieren

Ein weiteres erklärtes Ziel der Partei ist es, nach der bitteren Auseinandersetzung zwischen Obama und seiner Konkurrentin Hillary Clinton in den Vorwahlen Geschlossenheit zu demonstrieren. Die Manager der beiden wiesen am Montag Berichte über ein andauerndes Zerwürfnis entschieden zurück.

Obama selbst war am Montag auf Wahlkampfreise im Bundesstaat Iowa. Er wurde erst am Mittwoch in Denver erwartet, sollte aber am Montagabend (Ortszeit) die Delegierten per Video begrüssen.

(fest/sda)

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