US-Erfolgsmeldungen im Irak lassen Ölpreis sinken
publiziert: Mittwoch, 2. Apr 2003 / 14:06 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 2. Apr 2003 / 14:25 Uhr

London - Berichte, dass US-Truppen Fortschritte bei ihrem Vorgehen im Irak machen, haben den Ölpreis den zweiten Tag in Folge fallen lassen.

Ölpreis auf Rekordhoch.
Ölpreis auf Rekordhoch.
Der Preis der führenden Nordseesorte Brent in London sank um 1,26 Dollar auf 25,10 Dollar pro Barrel (knapp 159 Liter). Die US-Sorte Light Crude gab um 1,33 Dollar auf 28,45 Dollar nach. Innerhalb von zwei Tagen hat der Preis für das Barrel Crude Light damit rund acht Prozent nachgegeben.

Der Ölpreis war bereits vor dem Ausbruch des Irak-Krieges deutlich angestiegen. Es hatte Befürchtungen gegeben, dass der Ausfall der irakischen Ölproduktion und eine mögliche Destabilisierung der gesamten Golf-Region zu Problemen bei der Rohölversorgung führen könnte.

Allerdings hatte die Opec bereits vor dem Krieg die Förderung deutlich ausgeweitet, um einen zu starken Preisanstieg zu verhindern.

Händler sagten, auch die Erwartung gestiegener Rohöl-Lagerbestände in den USA lasse die Preise sinken. Die Situation in Nigeria führte dagegen nach Händleraussagen nicht zu einem Preisanstieg. Ein Generalstreik in dem afrikanischen Ölförderland sei offenbar zunächst abgewendet, hiess es.

(bsk/sda)

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