US-Generalstabschef Pace tritt überraschend ab
publiziert: Freitag, 8. Jun 2007 / 21:28 Uhr

Washington - Nach nur zwei Jahren an der Spitze der Streitkräfte tritt der Chef des US-Generalstabs überraschend ab. General Peter Pace werde seinen Posten im September räumen, teilte US-Verteidigungsminister Robert Gates in Washington mit.

Peter Pace wollte sich  das anstehende Bestätigungsverfahren im Senat nicht antun.
Peter Pace wollte sich das anstehende Bestätigungsverfahren im Senat nicht antun.
Als Grund nannte er den Widerstand der demokratischen Kongressmehrheit gegen eine Verlängerung von Paces Amtszeit. Als Chef des Vereinten Generalstabs ist Pace der ranghöchste Soldat der US-Streitkräfte. Er war erst im September 2005 vereidigt worden.

Es sei ursprünglich seine Absicht gewesen, Pace erneut für den Posten zu nominieren, sagte Gates. Er habe dann aber jedoch Abstand davon genommen, nachdem klar geworden sei, dass das anstehende Bestätigungsverfahren im Senat für Pace «sehr kontrovers» geworden wäre.

Bush: «Beispiel für alle Männer und Frauen in Uniform»

US-Präsident George W. Bush bezeichnete Pace als ein «Beispiel für alle Männer und Frauen in Uniform». Bush habe vor allem den hervorragenden Dienst Paces für sein Land über so viele Jahre gewürdigt, berichtete der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Gordon Johndroe am Freitagabend in Rom.

Präsident Bush habe diese Stellungnahme aus dem polnischen Jurata übermittelt. Pace habe laut Bush lange Zeit einen wesentlichen Anteil an der Nationalen Sicherheit der USA gehabt.

Michael Mullen als Nachfolger

Nach dem Willen des Pentagons soll Admiral Michael Mullen sein Nachfolger werden, wie Gates weiter sagte. Der 60-Jährige Mullen war vor seinem Amt als ranghöchster Offizier der US-Marine von Oktober 2004 bis Ende Mai 2005 Kommandant der US-Marinestreitkräfte in Europa. Er verfüge über die nötige Vision, Erfahrung und Integrität, Amerikas Militär zu führen, sagte Gates.

Der US-Generalstabschef ist Militärberater des US-Präsidenten und leitet die strategischen Planungen des Pentagons. Direkte Befehle an die US-Truppen darf er jedoch nicht geben. Traditionell bleibt der US-Generalstabschef für zwei Amtszeiten, die jeweils zwei Jahre dauern, auf diesem Posten.

(fest/sda)

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