US-Heli abgestürzt
publiziert: Freitag, 21. Mrz 2003 / 07:17 Uhr / aktualisiert: Freitag, 21. Mrz 2003 / 08:44 Uhr

Bagdad - US-Militärs haben bestätigt, dass in der zweiten Kriegsnacht zum ersten Mal Soldaten der alliierten Streitkräfte ums Leben gekommen sind.

Transporthelikopter vom Typ CH-46 Sea Knight.
Transporthelikopter vom Typ CH-46 Sea Knight.
Zwölf US-Soldaten und vier britische Soldaten starben bei einem Helikopterabsturz in Kuwait. Das bestätigt das US-Verteidigungsministerium.

Der Helikopter vom Typ CH-46 Sea Knight sei aber nicht beschossen worden. Pentagon-Beamte gehen von technischem Versagen aus. Aus irakischen Kreisen lautet es allerdings der Helikopter sei abgeschossen worden.

Bei Angriffen mit Marschflugkörpern und Bomben sind nach CNN-Angaben auf irakischer Seite bislang fünf Soldaten und ein Zivilist ums Leben gekommen.

Momentan ist es in der Hauptstadt Bagdad relativ ruhig. Es gibt keine neuen US-Angriffe und auch die irakische Luftabwehr hat das Feuer eingestellt, wie verschiedene Korrespondenten übereinstimmend mitteilen.

Paläste zerstört

Am Donnerstagabend sind bei massiven Angriffen mit Marschflugkörpern mehrere Regierungsgebäude, darunter das Planungsministerium, stark beschädigt worden. Insgesamt sollen mehr als 100 der Marschflugkörper abgefeuert worden sein.

Das irakische Fernsehen bestätigte einen Angriff auf das Haus der ersten Ehefrau von Präsident Saddam Hussein und ihrer Töchter. Dabei sei ein Offizier verletzt worden, hiess es.

Mossul unter Beschuss

Die nordirakische Stadt Mossul ist am Freitagmorgen erstmals unter Beschuss genommen und von mehreren Explosionen erschüttert worden. Gegen 04.30 Uhr (02.30 MEZ) habe er mehrere Explosionen in den Vororten der Stadt gehört, berichtet ein Reporter des arabischen Senders aus Mossul.

Eine Stunde zuvor sei Luftalarm gegeben worden. Ein Reuters-Korrespondent berichtet ausserdem von schweren Explosionen bei Basra im Süden Iraks.

Allierte auf dem Vormarsch

Britische und US-Truppen sind derweil in das südliche Grenzgebiet eingedrungen. Gegen die riesige Kolonne von Panzern und gepanzerten Fahrzeugen hat es in dem Wüstengebiet laut CNN kaum Anzeichen des Widerstands gegeben.

Die Soldaten sind mit niedrig fliegenden Helikoptern und Abrams-Panzern auf die zweitgrösste irakische Stadt Basra vorgerückt.

US-Taktik rätselhaft

Trotz der Luftschläge gegen Bagdad am Donnerstagabend und der heftigen Angriffe auf Mossul und Basra am Freitag sind Beobachter von der US-Taktik überrascht. Sie rechneten zu Beginn des Krieges mit weit massiveren Luftangriffen.

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hofft nach eigener Aussage, dass ein Sturz des irakischen Regimes möglich ist, ohne das kriegerische Potenzial ausschöpfen zu müssen. Zwischen den USA und dem irakischen Militär seien entsprechende Gespräche im Gang.

(bsk/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
«Unsere Streitkräfte haben 460 Leute evakuiert», sagte ...
Gelungene Flucht  Nahe Falludscha - Hunderten Irakern ist am Freitag die Flucht aus der belagerten Stadt Falludscha gelungen. Es war nach irakischen Angaben die grösste Gruppe, die die seit Tagen umkämpfte Stadt verlassen konnte. Dort leben nach Schätzungen rund 50'000 Menschen. mehr lesen 
G7-Gipfel in Japan  Ise-Shima - Die G7-Staaten haben die Flüchtlingskrise als «globale Herausforderung» anerkannt und weltweites Wirtschaftswachstum als «dringende ... mehr lesen   1
Haider al-Abadi sagt der IS den Kampf an.
Unterstützung durch USA  Bagdad - Irakische Soldaten haben unterstützt von US-Luftangriffen mit einer Militäroperation zur Rückeroberung der Stadt Falludscha aus den Händen der Terrormiliz Islamischer ... mehr lesen  
Demonstranten drängen in «Grüne Zone»  Bagdad - Tausende Anhänger des Schiitenpredigers Moktada al-Sadr haben am Freitag erneut versucht, das Regierungsviertel in Bagdad zu stürmen. Die Demonstranten konnten sich durch ein Tor zur stark abgesicherten «Grünen Zone» drängen, wurden jedoch rasch wieder zurückgedrängt. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 1°C 5°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 4°C 7°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 3°C 4°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
Bern 0°C 5°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 1°C 6°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
Genf 3°C 7°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Lugano 2°C 4°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wechselnd bewölkt
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten