Untersuchungsverfahren eingeleitet
US-Justiz untersucht offenbar Russland-Geschäfte der Deutschen Bank
publiziert: Dienstag, 4. Aug 2015 / 07:40 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 4. Aug 2015 / 15:59 Uhr
Verdacht auf verbotene Russland-Geschäfte wurden erhärtet.
Verdacht auf verbotene Russland-Geschäfte wurden erhärtet.

New York - Der Verdacht auf verbotene Russland-Geschäfte der Deutschen Bank hat einem Medienbericht nach weitere US-Regulierer auf den Plan gerufen. Nach den Ermittlungen der New Yorker Finanzaufsicht DFS habe nun das US-Justizministerium ein Untersuchungsverfahren eingeleitet.

6 Meldungen im Zusammenhang
Die Vorwürfe sollen sich auf den Verdacht der Geldwäscherei beziehen, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Es geht dem Bericht nach vor allem um die Frage, ob russische Kunden der Deutschen Bank über bestimmte Finanzgeschäfte an den Behörden vorbei Rubel etwa in US-Dollar getauscht haben. Dabei könnte unter anderem auch gegen bestehende Sanktionen verstossen worden sein.

Bloomberg zufolge geht es bei dem Geldwäscherei-Verdacht um Transaktionen in Moskau und London über möglicherweise rund sechs Milliarden Dollar. Der Zeitraum der Untersuchung umfasse die Jahre 2011 bis Anfang 2015. Eine Sprecherin der Deutschen Bank verwies auf frühere Aussagen, wonach das Geldhaus bei den Ermittlungen kooperiere, und wollte keine weiteren Angaben machen.

Mitte Juli hatte Bloomberg berichtet, dass die DFS im Rahmen ihrer Ermittlungen in dem Fall E-Mails, Mitteilungen, Kundenlisten und weitere Details von der Deutschen Bank angefordert habe. Das Geldhaus hatte wiederholt auf laufende interne Untersuchungen verwiesen, bis zu deren Abschluss eine kleine Zahl von Händlern beurlaubt sei.

(nir/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Die Schweizer Tochter der Deutschen Bank hat sich im ... mehr lesen
Die Schweizer Tochter der Deutschen Bank kauft sich mit 33,03 Mio, Dollar frei.
Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank hat einen grundlegenden Konzernumbau beschlossen. Die Sparten werden neu zugeschnitten, die Führungsgremien neu geordnet, wie das grösste deutsche Finanzinstitut am Sonntag nach einer ausserordentlichen Aufsichtsratssitzung in Frankfurt mitteilte. mehr lesen 
Die Deutsche Bank muss vor Gericht.
New York - Auf die Deutsche Bank kommt ein Prozess wegen mutmasslichen Steuerbetrugs in den USA zu. Ein US-Bundesrichter liess am Donnerstag die Klage der US-Regierung auf Zahlung ... mehr lesen
Frankfurt - Der neue Chef der ... mehr lesen
In einem Brief schreibt John Cryan, dass sie vor grosser Herausforderungen stehen werden.
Frankfurt/Main - Neuanfang an der Spitze der Deutschen Bank: Gut drei Wochen nach der Rücktrittsankündigung von Anshu Jain bekommt die Deutsche Bank einen neuen Co-Chef: Der Brite John Cryan tritt an diesem Mittwoch sein Amt an der Seite von Jürgen Fitschen an. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Frankfurt a.M. - Bei der Deutschen Bank rumort es weiter. Das Institut bestätigte am Dienstag, dass die Staatsanwaltschaft und Polizei erneut den Hauptsitz in Frankfurt durchsucht hat. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz seit Jahren rückläufig. So viel zu den guten Nachrichten. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, grundsätzlich auf gutes Material an den Schwachstellen (Türen, Fenster, Tore) zu setzen und zusätzliche Sicherungen zu installieren.
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz ...
Publinews Smarter Einbruchschutz  Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht 113 Einbruch- und Einschleichdiebstählen pro Tag. 2012 lag diese Zahl bei 202. mehr lesen  
Opfer weiterhin vermisst  Rafz ZH - Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag in Rafz ZH zwei Personen verhaftet: Sie ... mehr lesen  
Der 67-Jährige Gino Bornhauser wird seit dem 22. April vermisst.
In Indien hat es 18,3 Millionen Sklaven.
Deutlich höhere Zahl  Sydney/London - Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in modernen Formen der Sklaverei. Die Zahl liegt deutlich höher als die 2014 gezählten 35,8 Millionen. mehr lesen  
Flüchtiger Mörder  Aarau - Der flüchtige Mörder, der aus der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG ausgebrochen ist, hätte in einer Einrichtung mit höherer Sicherheitsstufe untergebracht werden sollen. Von möglichen Institutionen erhielten die Aargauer Behörden allerdings Absagen. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 15°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 17°C 33°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 15°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Bern 14°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 16°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Genf 17°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Lugano 20°C 32°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten