US-Kampfbomber fliegen Angriffswelle gegen Bagdad
publiziert: Dienstag, 8. Apr 2003 / 09:34 Uhr

Bagdad - US-Kampfbomber haben in die Gefechte um das Zentrum von Bagdad eingegriffen. Nach stundenlangen Kämpfen zwischen amerikanischen und irakischen Bodentruppen flogen die USA eine Serie von Angriffen gegen Ziele in der Innenstadt.

US-Jet startet vom Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt.
US-Jet startet vom Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt.
Nach Angaben mehrerer Nachrichtenagenturen kreisten A10-Kampfjets über der Stadt und schossen panzerbrechende Munition auf Ziele sudöstlich des Zentrums. Einer der Bomber flog zweimal über den Palast der Republik westlich des Tigris hinweg und feuerte aus sehr niedriger Höhe.

Bei einem der Luftangriffe wurde auch das Gebäude des arabischen Fernsehsenders El Dschasira getroffen. Mindestens ein Mensch wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Die Reporter des Senders blieben jedoch nach ersten Informationen unverletzt.

Angriffe auf Wohnviertel

Das US-Zentralkommando in Katar bestätigte unterdessen Medienberichte, wonach die Luftwaffe einen neuen gezielten Angriff gegen die irakische Führung geflogen hatte. Unklar ist allerdings, ob das fragliche Gebäude in einem Bagdader Wohnviertel oder bereits am Montagnachmittag bombardiert wurde.

Im Regierungsviertel kam es am frühen Morgen zu neuen Gefechten. Korrespondenten mehrerer Nachrichtenagenturen meldeten schwere Detonationen. Anschliessend seien Maschinengewehrfeuer und Gewehrschüsse zu hören gewesen. Wegen der Dunkelheit sei nicht zu erkennen gewesen, wo genau die amerikanischen Truppen standen.

Stündlich hundert Verletzte

Die anhaltenden Bombenangriffe und die Kämpfe haben die Zahl der Verletzten seit dem Wochenende sprunghaft ansteigen lassen. In Bagdad wurden nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) zeitweise stündlich bis zu hundert und mehr Verwundete in die Spitäler gebracht.

Im UNO-Sicherheitsrat in New York wurde unterdessen über die Zeit nach dem Krieg beraten. UNO-Generalsekretär Kofi Annan sagte, die Rolle der Vereinten Nationen müsse durch eine Resolution des Sicherheitsrats abgesichert sein.

(bsk/sda)

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