Entspricht nicht ganz der Tatsache
US-Militär soll Analysen über Kampf gegen IS geschönt haben
publiziert: Donnerstag, 10. Sep 2015 / 17:45 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 10. Sep 2015 / 20:25 Uhr
In den Berichten, welche auch Barack Obama vorgelegt wurden, wurde die IS-Miliz und Al-Kaida-Verbündete viel schwächer dargestellt.
In den Berichten, welche auch Barack Obama vorgelegt wurden, wurde die IS-Miliz und Al-Kaida-Verbündete viel schwächer dargestellt.

Washington - Das US-Militär soll einem Medienbericht zufolge Geheimdienstanalysen über den Einsatz gegen die IS-Terrormiliz in Syrien und im Irak geschönt haben. Über 50 Geheimdienstmitarbeiter beschwerten sich, dass ranghohe Militärvertreter ihre Analysen umgeschrieben hätten.

3 Meldungen im Zusammenhang
So sei ein optimistischeres Bild des Einsatzes gezeichnet worden. Die militärische Stärke der IS-Terrormiliz und von Al-Kaida-Verbündeten sei heruntergespielt worden, berichtete die Nachrichtenwebsite «Daily Beast» am Donnerstag.

Die Führungsebene des für den Einsatz zuständigen Militärkommandos US Central Command soll sich bemüht haben, die Geheimdienstberichte auf die Linie der Regierung zu bringen. Das Weisse Haus sprach in den vergangenen Wochen und Monaten stets von Fortschritten im Kampf gegen die IS-Miliz.

Im Juli schickten zwei ranghohe Geheimdienstanalysten den Angaben zufolge eine schriftliche Beschwerde an den Generalinspektor des US-Verteidigungsministeriums, in der sie auf die Missstände aufmerksam machten.

Die Berichte, von denen einige auch Präsident Barack Obama vorgelegt worden seien, hätten die IS-Miliz und Al-Kaida-Verbündete viel schwächer dargestellt, als dies in den Augen der Geheimdienstanalysten der Fall gewesen sei. Weitere 50 Analysten schlossen sich demnach der Beschwerde an.

Im Syrien-Krieg mächtig geworden

Die USA fliegen seit Sommer 2014 gemeinsam mit Verbündeten Luftangriffe auf IS-Stellungen im Irak und in Syrien. Für den Kampf am Boden setzt Washington auf die irakischen Streitkräfte, kurdische Verbände sowie die moderate Opposition gegen Syriens Staatschef Baschar al-Assad.

Der seit mehr als vier Jahren andauernde syrische Bürgerkrieg hatte den Aufstieg der Dschihadisten begünstigt, die mittlerweile grosse Gebiete in Syrien und im Irak unter ihrer Kontrolle halten. Trotz der Offensive gegen den IS sind grosse irakische Städte wie Mossul und Ramadi noch immer in der Hand der Extremistengruppe.

(jbo/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Von den USA in der Türkei ausgebildete syrische Kämpfer ... mehr lesen
Sechs Armeelaster sowie ein Teil der Munition seien in die Hände der radikalislamischen Miliz gefallen. (Symbolbild)
Das Versagen des Westens in Syrien ist nach UNO-Ermittlern mitverantwortlich für die Massenflucht nach Europa. (Archivbild)
Genf - Das Versagen des Westens angesichts des Krieges in Syrien ist nach Überzeugung von UNO-Ermittlern mitverantwortlich für die Massenflucht nach Europa. Ohne politische Lösung des ... mehr lesen 1
Paris - Frankreichs Regierung hält ... mehr lesen 1
Manuel Valls: «Wir werden nichts tun, was das Regime stärken könnte».
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. Versuche von oppositionellen syrischen Kräften, die am Freitag begonnene ... mehr lesen 1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben ... mehr lesen  
NATO-Generalsekretär hält Rede in Warschau  Warschau - NATO-Generalsekretär Stoltenberg sieht das Bündnis wenige Wochen vor dem Warschauer Gipfel vor grossen Herausforderungen. Einen neuen Kalten Krieg will er trotz mehr Präsenz im Osten vermeiden. mehr lesen   1
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich -4°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Basel 0°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen -1°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Schneeregenschauer
Bern -4°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, aber kaum Regen
Luzern -3°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Genf 0°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 2°C 5°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen wechselnd bewölkt, Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten