US-Open-Start geglückt
publiziert: Montag, 30. Aug 2004 / 22:15 Uhr

Roger Federer ist der Start ins US Open in Flushing Meadows geglückt. Er besiegte Albert Costa in 124 Minuten 7:5, 6:2, 6:4 und trifft in der 2. Runde auf den Zyprioten Marcos Baghdatis. Dagegen sind Myriam Casanova und Emmanuelle Gagliardi schon ausgeschieden.

Federers Start ins letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres ist geglückt.
Federers Start ins letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres ist geglückt.
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Zweimal stockte Roger Federers Motor im heiklen Startspiel gegen Albert Costa (ATP 44). Das erste Mal am Anfang: Der Spanier, der ihn im Mai in Rom und vor einem Jahr in Key Biscayne geschlagen hatte, legte einen Blitzstart hin und nahm Federer mit rassigen Returns gleich das erste Aufschlagspiel ab.

Der 23-jährige Basler konterte indes zum 1:1, würgte bei 3:3 und 4:4 den Aufschlag durch und kam schliesslich dank eines Doppelfehlers von Costa mit 7:5 zum ersten Satzgewinn. Danach lief alles wie geschmiert - 6:2 im zweiten Satz und 4:1-Vorsprung im dritten.

Zweimal zwei Doppelfehler ermöglichten dem Spanier aber unverhofft Breaks zum 3:4 und 4:5. Weil der French-Open-Sieger von 2002 aber die eigenen Services nicht mehr durchbrachte, geriet Federer trotz der Schwächezeichen am Ende nicht mehr in Gefahr.

Als Fazit bleibt: Federers Start ins letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres ist geglückt. Ob sich der Baselbieter von den frühen Niederlagen in Cincinnati (1. Runde) und bei Olympia (2. Runde) erholt hat, wird sich indes noch weisen müssen.

Costa ist nicht mehr ein ultimativer Gradmesser, obwohl der Routinier gegen Federer eher stärker spielte als zuvor in der Saison. Seit dem French Open 2003, als er in Roland-Garros enttrohnt wurde, hat Costa in anderthalb Jahren bloss noch 22 Einzel gewonnen mit der Halbfinalqualifikation in Rom als einsamem sportlichem Höhepunkt.

Zweiter Gegner Federers ist der erst 19-jährige Zypriote Marcos Baghdatis, der Junioren-Weltmeister von 2003. Baghdatis lebt in Frankreich und trainiert unter den Fittichen des früheren Becker- und Ivanisevic-Coaches Bob Brett. Er ist die Nummer 240 der Welt und besiegte in der Startrunde den Franzosen Olivier Mutis (ATP 115) in vier Sätzen.

Bereits aufs Doppel können sich Myriam Casanova und Emmanuelle Gagliardi konzentrieren. Casanova blieb gegen die als Nummer 23 gesetzte Fabiola Zuluaga (Kol) chancenlos. Mit 3:6, 4:6 fiel die Niederlage ähnlich aus wie vor einem Jahr ebenfalls am US Open (damals 5:7, 3:6 in der 2. Runde).

Die 19-jährige Ostschweizerin wird im WTA-Ranking vom aktuellen 89. Platz weiter zurückfallen. Vor anderthalb Jahren war sie noch die Nummer 45 der Welt gewesen. Auch die Beendigung der Zusammenarbeit mit dem holländischen Coach Eric van Harpen hat wie erwartet an Casanovas Abwärtstrend nichts geändert. An sechs ihrer acht WTA-Turnieren in dieser Saison scheiterte sie schon in der Startrunde.

Noch deutlicher (2:6, 2:6) verlor Emmanuelle Gagliardi (WTA 97) gegen die Japanerin Akiko Morigami (WTA 65). Auch Gagliardi findet nicht aus der Krise raus: Seit dem Australian Open hat sie bloss noch vier Einzel gewonnen, eines davon in Wimbledon gegen Patty Schnyder.

(rr/Si)

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