Bush hält den ABM-Vertrag für veraltet

US-Präsident Bush kündigte ABM-Vertrag

publiziert: Donnerstag, 13. Dez 2001 / 18:01 Uhr

Washington - Die USA haben den ABM-Vertrag zur Begrenzung von Raketenabwehrsystemen mit Russland gekündigt. US-Präsident George W. Bush teilte mit, der russische Präsident Wladimir Putin sei zuvor informiert worden.

Bush betonte, der Ausstieg werde «in keiner Weise» den amerikanisch-russischen Beziehungen schaden oder die russische Sicherheit beeinträchtigen. Dies sei auch die Meinung des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Russlands Regierung hatte in den vergangenen Monaten allerdings auf dem ABM-Vertrag beharrt, in dem sie einen Garanten gegen ein neuen Rüstungswettlauf sieht. Der Vertrag endet nach einer sechsmonatigen Kündigungsfrist.

Bush bezeichnete den Vertrag als veraltet. Es sei an der Zeit, ihn hinter sich zu lassen. Eine effektive Verteidigung sei vonnöten - dies hätten auch die Terroranschläge vom 11. September gezeigt. Er könne und werde es nicht zulassen, dass der Schutz der Bevölkerung durch einen Vertrag aus einer vergangenen Ära beeinträchtigt werde.

Die USA und die Sowjetunion hatten den ABM-Vertrag 1972 geschlossen. Er verbietet den Aufbau von Raketenabwehrsystemen. Die US-Regierung dagegen will nun einen Raketenschild aufbauen, der vor Angriffen unberechenbarer Staaten schützen soll.

(sk/sda)

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