US-Präsident Bush verfügt Quarantäne bei SARS-Verdacht
publiziert: Samstag, 5. Apr 2003 / 23:45 Uhr

New York - In den USA dürfen die Behörden künftig Personen zwangsweise isolieren, bei denen ein Verdacht auf Ansteckung mit der Lungenentzündung SARS besteht. US-Präsident George W. Bush hat einen entsprechenden Erlass unterzeichnet.

Bush bewilligt zwangsweise Isolierung.
Bush bewilligt zwangsweise Isolierung.
Mit der Anordnung wurde die Krankheit einer Gruppe von ansteckenden Krankheiten wie Gelbfieber, Cholera und Tuberkulose zugeordnet. Bei deren Auftreten können die Behörden eine Quarantäne verhängen.

Es ist das erste Mal seit fast 20 Jahren, dass eine Krankheit dieser Liste hinzugefügt wurde. In den USA geht man nach jüngsten Angaben von 115 SARS-Fällen in 27 Bundesstaaten aus. Bislang ist kein Infizierter gestorben.

Unterdessen meldete Malaysia den ersten SARS-Toten des Landes. Der 64-Jährige sei kurz nachdem er von einer Reise nach Singapur und China zurückgekehrt sei gestorben. Weltweit hat die Weltgesundheitsorganisation 2353 Fälle und 84 Tote registriert.

Nach internationaler Kritik an der angeblich zögerlichen Informationspolitk, entschuldigten sich die chinesischen Gesundheitsbehörden. Ein hoher chinesischer Gesundheitsbeamter sagte, man wolle jetzt verstärkt über SARS informieren und nach der Ursache der Krankheit forschen.

Chinesische Wissenschafter berichteten derweil über Erfolge bei der Suche nach dem Erreger Lungenkrankheit. Dabei stehen den Chlamydien ähnliche Erreger, oder eine Mutation von Chlamydien im Vordergrund.

(bert/sda)

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