US-Raumfähre «Endeavour» startet ins All - beschädigt
publiziert: Donnerstag, 16. Jul 2009 / 07:26 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 16. Jul 2009 / 15:51 Uhr

Cape Canaveral - Die US-Raumfähre «Endeavour» mit sieben Astronauten an Bord ist im sechsten Anlauf gestartet. Allerdings beschädigte abgebrochenes Isolationsmaterial den Hitzeschild des Shuttles leicht.

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Beim Abheben des Raumschiffs lösten sich - wie auch schon - mehrere Stücke der Aussentank-Isolierung. Mindestens eines der Teile traf den Shuttle und verursachte drei Einschläge auf dem Hitzeschild, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA bekannt gab. Die Schäden seien jedoch nur oberflächlich, betonte Projektleiter Bill Gerstenmaier.

Er gehe davon aus, dass sie kein Problem darstellten. Die Crew werde den Hitzeschild aber nach der Ankunft bei der Internationalen Raumstation ISS untersuchen. NASA-Experte Mike Moses sagte: «Einiges davon macht uns keine Sorgen, über anderes können wir jetzt nicht spekulieren. Wir müssen einfach warten, was passiert.»

Abfallendes Isoliermaterial hatte 2003 das Unglück der Raumfähre «Columbia» verursacht. Alle sieben Astronauten starben, als der Shuttle beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühte.

Veranda im Weltall

Die «Columbia» war ohne Wissen der Crew und der Bodenzentrale beim Start beschädigt worden. Seither nehmen die Astronauten bei jeder Mission den von der Reibungshitze beim Wiedereintritt in die Atmosphäre besonders betroffenen Bauch der Raumfähre besonders genau unter die Lupe.

Ziel der 16-tägigen «Endeavour»-Mission ist die Internationale Raumstation ISS, wo der Space Shuttle am Freitag eintreffen soll.

Untersuchung vom kosmischem Staub

Hauptaufgabe der Mission ist, eine gut vier Tonnen schwere Logistikplattform an der Aussenwand des japanischen Raumlabors Kibo anzubringen. «Eine Veranda im Weltall», nennt die US-Raumfahrtbehörde NASA die Plattform.

Darauf sollen beispielsweise eine Röntgenkamera sowie Instrumente zur Untersuchung von kosmischem Staub installiert werden. Insgesamt sind für die Astronauten fünf Ausseneinsätze geplant.

(fkl/sda)

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