So hohe Steuern wie noch nie
US-Regierung droht Bürgern mit Steuerkeule
publiziert: Donnerstag, 1. Mai 2014 / 08:50 Uhr
Laut dem Haushaltsentwurf von Präsident Barack Obama sollen die Steuern um 1,4 Bio. Dollar steigen.(Archivbild)
Laut dem Haushaltsentwurf von Präsident Barack Obama sollen die Steuern um 1,4 Bio. Dollar steigen.(Archivbild)

Washington/München - Die Obama-Administration will so hohe Steuern einführen wie nie zuvor in der US-Geschichte. Laut dem Haushaltsentwurf, den der Präsident dem Kongress präsentiert hat, sollen die Steuern um 1,4 Bio. Dollar (ca. 1,2 Bio. Franken) ab 2015 in den darauf folgenden zehn Jahren steigen.

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Von aktuell 17,6 Prozent des Brutto-Inlandsprodukts würden die Steuern bis 2024 auf 19,2 Prozent steigen. Das hat jetzt das Congressional Budget Office des US-Kongresses errechnet.

"Weniger Ausgaben statt höherer Steuern"

"Um die Staatsschulden abzubauen, wäre es eher effizienter, die Ausgaben zu senken", sagt Wolfgang Gerke, Wirtschaftsexperte und Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums, gegenüber pressetext. Die Ausgaben würden bei einer Realisierung der Pläne um 446 Mrd. Dollar (ca. 392 Mrd. Franken) in zehn Jahren steigen. Er plädiert für weniger Militärausgaben - "auch wenn das angesichts der Lage in der Ukraine nicht ganz einfach ist".

Sozialausgaben sollten dagegen nicht angerührt werden. Gerke geht aber davon aus, dass die Republikaner den Steuererhöhungen im Kongress sowieso nicht zustimmen werden. Tatsächlich gilt das als unwahrscheinlich, denn die Republikaner haben bereits einen eigenen Plan vorgelegt, wonach Ausgaben verringert und Steuererhöhungen vermieden werden.

Fast doppelt so hohe Steuern auf Zigaretten

Der Budgetplan des Präsidenten würde vor allem für hohe Einkommensbezieher Einbussen bedeuten, da weniger Posten von der Steuer abgesetzt werden könnten. Das würde zu Mehreinnahmen der Regierung von 498 Mrd. Dollar (ca. 437 Mrd. Franken) in zehn Jahren führen. Der Wert von Grundstücken oberhalb von 3,5 Mio. Dollar (ca. 3 Mio. Franken) würde mit 45 Prozent besteuert werden, genauso wie Geschenke ab einer Mio. Dollar (ca. 879'200 Franken).

Aber auch für weniger gut Verdienende wird es teurer: So sollen sich etwa die Verbrauchssteuern auf Zigaretten nach dem Haushaltsentwurf fast verdoppeln, 1,01 Dollar (ca. 85 Rappen) pro Packung um 94 Cent (ca. 80 Rappen). Das würde 78 Mrd. Dollar (ca. 68 Mrd. Franken) Mehreinnahmen bedeuten. Gleichzeitig gäbe es laut Congressional Budget Office Einsparungen von zwei Mrd. Dollar (ca. 1,75 Mrd. Franken) bei den Gesundheitskosten aufgrund weniger durch das Rauchen verursachter Krankheiten.

(ig/pte)

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Barack Obama.
Am Thema (leicht) vorbei..
aber themenverwandt.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/edward-snowden-befragung-dur...

Auch die Kommentare sind eindeutig.
step zero: game over
Ich habe den Glauben an dieses Volk und Land aufgegeben, wie schon gesagt und betrachte mich nur noch als kommentierenden Opa in der Loge der Muppet Show.

Mein Beitrag zum heutigen Tag von RARE EARTH:

http://www.youtube.com/watch?v=Z1_wwr_Slck
The four steps
Obama muss bei den Millionären und Milliardären ansetzen. Was die zum Teil an Steuern bezahlen müssen, ist lächerlich. Stattdessen macht er eine Pseudo Steuerreform und geht auch auf Büezer und Raucher los. Das ist mal wieder witzig.

Und in der Schweiz? Nicht viel anders. Wir hätten hier die Möglichkeit einen Bundespauschalsatz für pauschal besteuerte Ausländer anzustehen und die Vermögenssteuer moderat zu erhöhen. Stattdessen hirnt man in Bern den ganzen Tag nach, wie man den Mittelstand noch mehr verarmen lassen kann.

Die Raucher sind halt eine Minderheit, die keine Unterstützung findet. Also kann man es mit denen machen. Gerade Jene die immer über Fairness und Toleranz reden, bringen da gar keine auf. Betrifft ja nicht sie. Nur die nächste Vorlage könnte sie eben auch betreffen, wenn sie mal in der Minderheit sind.

Jeder Veganer würde sie gerne über die gesundheitlichen Vorteile seiner Ernährung informieren und natürlich wäre es ihm egal, wenn das Kilo Rindfleisch CHF 200 kosten würde.

So kann der Staat locker Minderheiten gegeneinander ausspielen. Treibstoffzölle und andere Zölle werden nach Willkür des Bundesrates bestimmt. Dieser hat längst die Realität zum Normalbürger verloren. Mit einem guten Salär und den Zückerchen für Bundesräte wie gratis GA, keine Telefon- und Postkosten, Limousine, Heli, etc. Dass ein Büezer im niedrigsten Lohnbereich mittlerweile für ein billig Produkt wie Zigaretten eine halbe Stunde krampfen muss, interessiert doch niemand. Nein, man muss ihn ja erziehen, lenken und abstrafen, weil es einem selber nicht in den Lifestyle oder in die Gesinnung passt.

Ein Preis von über CHF 8 pro Pack, den man jetzt noch auf bis zu CHF 11 erhöhen will. Sorry, aber mit einigen anderen Steuern und Abgaben welche der Staat noch plant, sollte man einfach mal wieder Ziegelsteine in die Bundeshausfenster schmeissen. Aber dann kommt dazu, dass der typische Schweizer alles mit sich machen lässt.

Die alte Politikerregel: 1. Benzin teuerer, 2. Tabak teuerer, 3. Neue Abgaben, 4. Vorne anfangen. Mehr können wir von diesen schwachen Leuten auch nicht erwarten.

Ich weiss nicht wie es den Anderen hier oder der Mehrheit geht. Aber ich will mich aus Prinzip nicht vom Staat erziehen oder lenken lassen. Das ist auch nicht seine Aufgaben, noch werden Volksvertreter dafür gewählt.
Monty Python
"Aber auch für weniger gut Verdienende wird es teurer: So sollen sich etwa die Verbrauchssteuern auf Zigaretten nach dem Haushaltsentwurf fast verdoppeln, 1,01 Dollar (ca. 85 Rappen) pro Packung um 94 Cent (ca. 80 Rappen). Das würde 78 Mrd. Dollar (ca. 68 Mrd. Franken) Mehreinnahmen bedeuten. Gleichzeitig gäbe es laut Congressional Budget Office Einsparungen von zwei Mrd. Dollar (ca. 1,75 Mrd. Franken) bei den Gesundheitskosten aufgrund weniger durch das Rauchen verursachter Krankheiten."


DIe USA sind immer wieder zu übermenschlichen Glanzleistungen in der Lage.
Hier im Beispiel rechnen sie vor, wie der selbe Dollar gleich 2x ausgegeben werden kann:

Zum einen soll die Verdoppelung der Zigarettenpreise zu entsprechend höheren Steuereinnahmen führen und GLEICHZEITIG
sollen die Bürger dadurch auch noch weniger rauchen!

Oder ist dies am Ende gar keine Erfindung Washingtons? Nein, denn auch die Präventionisten bei uns im BAG haben diese wunderbare Methode der Geldvermehrung aus dem nichts bereits propagiert. Scheint sich also um ein weltweit orchestriertes Vorgehen zu handeln.

Könnte man dies nicht mit allen Gebrauchsgütern machen? Erhöhen wir die Nahrungsmittelpreise auf das zehnfache, können 90% der Einnahmen an den Fiskus abgeliefert werden und gleichzeitig brauchen die Leute nichts mehr zu essen.

Das klingt doch logisch, oder?
.
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