US-Senat stimmt für Stammzellenforschung
publiziert: Donnerstag, 12. Apr 2007 / 08:35 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 12. Apr 2007 / 13:49 Uhr

Washington - Der US-Senat in Washington hat sich am Mittwochabend für eine staatliche Finanzierung der Stammzellenforschung ausgesprochen. Der Entscheid fiel mit den Stimmen der meisten Demokraten und von 19 Republikanern.

Die embryonale Stammzellenforschung gehört zu den umstrittensten Themen in den USA.
Die embryonale Stammzellenforschung gehört zu den umstrittensten Themen in den USA.
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Die Senatoren stimmten nach leidenschaftlicher, 20-stündiger Debatte mit 63 zu 34 Stimmen für die Förderung der Forschung an embryonalen Stammzellen mit staatlichen Mitteln. Auch das US-Repräsentantenhaus hatte sich im Januar dafür ausgesprochen.

Da es bei der Senatsabstimmung aber keine Zwei-Drittel-Mehrheit gab, wird US-Präsident George W. Bush wohl auch diesmal ein Gesetz mit einem Veto verhindern.

Er hatte bei diesem Thema bereits im Juli letzten Jahres erstmals in seiner Amtszeit von seinem präsidialen Vetorecht Gebrauch gemacht und damit einen ähnlichen Gesetzentwurf verhindert.

Umstrittene Forschung

Bush sieht in einer Forschung, die die Manipulation embryonaler Stammzellen zulässt, «eine moralische Grenze» überschritten. Die Unterstützer der Stammzellenforschung hoffen, bislang als unheilbar geltende Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer mit neuen gentechnischen Methoden wirkungsvoll bekämpfen zu können.

Die Demokraten kündigten an, sie wollten auch im Falle eines Bush-Vetos weiter für die staatliche Förderung der Stammzellenforschung kämpfen. Eine «überwältigende Mehrheit der Amerikaner» unterstütze dieses Anliegen, betonte Senator Tom Harkin.

(bert/sda)

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