US-Senat verweigert Obama-Nachfolger den Zutritt
publiziert: Dienstag, 6. Jan 2009 / 18:59 Uhr

Washington - Die Konstituierung des neu gewählten US-Senats hat in Washington mit einem Eklat begonnen. Die Verwaltung verweigerte dem Demokraten aus Illinois, der vom umstrittenen Gouverneur Rod Blagojevich zum Nachfolger von Barack Obama ernannt worden war, die Anerkennung.

Die Verwaltung verweigerte Roland Burris die Anerkennung.
Die Verwaltung verweigerte Roland Burris die Anerkennung.
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Das Beglaubigungsschreiben, das er vorschriftsgemäss dem Sekretariat des Senats vorgelegt habe, sei nicht anerkannt worden, sagte Roland Burris. Zudem sei ihm mitgeteilt worden, dass ihm kein Zutritt zum Senat und zur Vereidigungszeremonie gewährt werde.

Burris kündigte an, er werde zunächst nicht darauf beharren, den Versammlungssaal zu betreten. «Ich habe es nicht auf irgendwelche Konfrontationen abgesehen», sagte er. Allerdings betrachte er sich als rechtmässiger Senator des Bundesstaats Illinois.

Er werde mit seinen Anwälten über das weitere Vorgehen beraten. Burris' Rechtsberater Timothy Wright sagte in Washington, der Ausschluss seines Mandanten aus dem Senat verstosse gegen geltende Gesetze.

Gegen Burris gibt es Widerstand, weil er von dem wegen Korruptionsermittlungen unter Druck stehenden Gouverneur Blagojevich ernannt wurde. Dem Gouverneur wird unter anderem der Versuch vorgeworfen, den durch Obamas Wechsel ins Weisse Haus frei gewordenen Senatssitz höchstbietend an Interessenten zu verkaufen. Gegen Burris besteht in dieser Angelegenheit kein Verdacht.

(smw/sda)

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