US-Showdown: Clinton kämpft bis zuletzt
publiziert: Montag, 3. Mrz 2008 / 20:09 Uhr

Toledo - Die US-Demokratin Hillary Clinton hat bis zuletzt um Stimmen bei den Vorwahlen in Ohio und Texas geworben, die über ihre Präsidentschaftskandidatur entscheiden könnten.

Kann sich keine Niederlage leisten: Hillary Clinton.
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«Hallo, ich brauche morgen Ihre Hilfe», sagte Clinton am Morgen vor dem Chrysler-Werk in Toledo in Ohio zu dort eintreffenden Angestellten. Nach dem Besuch in Toledo wollte sie nach Texas reisen und dort an einer weiteren Wahlkampfveranstaltung auftreten.

Clinton hatte in den vergangenen Wochen elf Vorwahlen in Folge gegen ihren Rivalen Barack Obama verloren. Sollte sie in Texas und Ohio ebenfalls unterlegen sein, würde dies wohl ihr Ausscheiden aus dem Rennen um das Weisse Haus bedeuten. Ausser in Ohio und Texas wird am Dienstag auch in Rhode Island und Vermont abgestimmt.

Umfragen sahen Clinton in Ohio mit etwa 56 zu 40 Prozent vor Obama. In Texas hingegen kam der schwarze Senator auf Illinois in Umfragen auf 48 Prozent, die frühere First Lady bloss auf 45 Prozent.

Demokraten sind besorgt

Der frühere Präsidentschaftsanwärter Bill Richardson warnte im Fernsehsender CBS davor, dass die Konfrontation zwischen Clinton und Obama der Demokratischen Partei schaden könne. «Wir müssen nach Dienstag eine positive Kampagne bekommen», sagte er. Wer am Mittwoch klar in Führung sei, solle der Kandidat der Partei werden.

Nach Angaben der Website RealClearPolitics hat Obama bislang die Unterstützung von 1389 Delegierten gewonnen und liegt damit vor Clinton mit 1279 Delegierten. Für die Ernennung zum Kandidaten der Demokraten sind 2025 Delegiertenstimmen notwendig.

Die Wahllokale in Vermont, Ohio, Texas und Rhode Island schliessen in der Nacht zum Mittwoch zwischen 01.00 und 03.00 Uhr MEZ. Wegen des komplizierten Wahlsystems in Texas dürfte es dort sehr lange dauern, bis der Wahlsieger feststeht.

(ht/sda)

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