US-Sonde «Phoenix» zu Mars-Mission gestartet
publiziert: Samstag, 4. Aug 2007 / 13:42 Uhr / aktualisiert: Samstag, 4. Aug 2007 / 15:29 Uhr

Washington - Die Raumsonde «Phoenix» ist planmässig vom US-Weltraumzentrum Cape Canaveral zum Mars gestartet. «Phoenix» soll klären helfen, ob es auf dem Nachbarplaneten der Erde Formen von Leben gab oder gibt.

«Phoenix» startete kurz vor 11.30 Uhr mit Hilfe einer Delta-II-Trägerrakete.
«Phoenix» startete kurz vor 11.30 Uhr mit Hilfe einer Delta-II-Trägerrakete.
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«Phoenix» startete kurz vor 11.30 Uhr mit Hilfe einer Delta-II-Trägerrakete. Wenn alles weiter planmässig verläuft, wird die Sonde am 25. Mai kommenden Jahres auf dem Mars landen.

In den drei folgenden Monaten während des Marssommers soll sie dann mit ihrem Roboterarm im Frostboden graben. Das gesamte Projekt kostet der NASA zufolge 420 Millionen Dollar (499 Millionen Franken).

Lebensraum für Mikroorganismen?

«Phoenix» soll unter anderem untersuchen, ob das Eis nahe der Marsoberfläche regelmässig schmilzt. Damit würde es einen Lebensraum für Mikroorganismen geben. Bislang ist zudem unbekannt, ob der vereiste Boden an der Landestelle nur wenige Zentimeter oder mehr als einen halben Meter dick ist.

Mit den Geräten der Sonde kann organisches Material im Boden nachgewiesen werden. Darüber hinaus soll das Wasser des Planeten auf seine chemische Zusammensetzung untersucht werden. Die Forscher erhoffen sich Aufklärung darüber, warum aus dem einst feuchten und warmen Mars ein kalter Planet mit vereisten Polarkappen wurde.

An Bord der «Phoenix» ist auch ein von Schweizer Forschern entwickeltes Rasterkraftmikroskop, das bei der Analyse der Mars-Oberfläche eingesetzt wird. An der Entwicklung beteiligt waren die Universitäten Neuenburg und Basel sowie die Firma Nanosurf AG aus Liestal.

(bert/sda)

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