US-Truppen erreichen Bagdader Flughafen
publiziert: Donnerstag, 3. Apr 2003 / 12:32 Uhr

Bagdad - Der Kampf um Bagdad hat begonnen: Die US-geführten Streitkräfte haben bei ihrem Vormarsch auf die Hauptstadt den Flughafen erreicht, wie das US-Zentralkommando auf dem Militärstützpunkt El Sailija in Katar mitteilte.

Irak Karte.
Irak Karte.
Zuvor hatten die US-Truppen bei den Kämpfen um eine strategisch wichtige Brücke über den Fluss Euphrat nach eigenen Angaben hunderte irakische Soldaten getötet.

Eine Korrespondentin der Nachrichtenagentur Reuters berichtete, aus den südlichen Aussenbezirken der Hauptstadt sei schweres Abwehrfeuer zu hören. Die US-geführten Streitkräfte hätten die Abwehrstellung bombardiert. Bei Kämpfen nahe Bagdad wurden zwei US-Soldaten getötet.

40 Bomben auf eine Stellung

In der Nacht wurden nach US-Angaben fast 40 satellitengesteuerte Bomben auf die Stadt und die Umgebung abgefeuert.

Nach eigenen Angaben nahmen die amerikanisch-britischen Streitkräfte bei ihren nächtlichen Luftangriffen unter anderem einen Kommandoposten ins Visier, der in einer Farm versteckt war.

Streubomben in Basra

Bei Basra setzten britische Truppen nach Angaben der BBC erstmals Streubomben gegen irakische Soldaten ein. Die Granaten vom Typ L20 wurden demnach auf offene Gebiete geschossen, wo eine grosse Anzahl irakischer Einheiten zusammengezogen worden waren.

Die Streubomben würden von Granatwerfern abgefeuert, hiess es. Diese Waffen sind umstritten, weil nicht explodierte Sprengkörper dieser Art später Zivilisten, beispielsweise spielende Kinder, töten können.

In Südirak wurden am frühen Morgen ein Helikopter und ein Kampfflugzeug der US-Streitkräfte abgeschossen. Beim Abschuss des Helikopters vom Typ Black Hawk seien sieben Soldaten getötet und vier verletzt worden, teilte das Pentagon mit.

Märtyrer

Der jordanische König Abdullah II. hat nach Druck der Opposition den Krieg gegen das Nachbarland Irak verurteilt. Zugleich bezeichnete er zivile irakische Kriegsopfer als Märtyrer.

In Bagdad hat niemand anderes als das irakische Volk das Recht, über seine Führung zu bestimmen, sagte er der nationalen jordanischen Nachrichtenagentur.

(bsk/sda)

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