US-Truppenabzug aus Irak?
publiziert: Freitag, 17. Jun 2005 / 13:50 Uhr / aktualisiert: Freitag, 17. Jun 2005 / 15:04 Uhr

Washington - Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses haben einen Plan für den Abzug aller US-Soldaten aus dem Irak gefordert.

Die Stimmung in der US-Bevölkerung ist auf dem Tiefpunkt.
Die Stimmung in der US-Bevölkerung ist auf dem Tiefpunkt.
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Spätestens im Oktober 2006 solle mit dem Abzug begonnen werden, hiess es in der eingereichten Resolution.

Dem Schreiben schlossen sich auch Mitglieder der Partei von US-Präsident George W. Bush an. Die Regierung solle bis Ende des Jahres einen Plan ausarbeiten.

Chance zur Demokratie

Der Republikaner Walter Jones sagte, die US-Streitkräfte hätten den früheren Diktator Saddam Hussein gestürzt, dem Irak eine Chance zur Demokratie gegeben und das Militär ausgebildet.

"Welche Ziele soll es noch geben, nachdem sie ausgebildet sind? Wollen wir dort 20 oder 30 Jahre bleiben?" fragte Jones.

Falsche Botschaft

Ein Sprecher Bushs bezeichnete einen Abzugstermin als falsche Botschaft an die Aufständischen im Irak.

"Diese Botschaft würde den Terroristen sagen: 'Alles was ihr tun müsst, ist bis zum Tag warten, an dem unsere Soldaten das Land verlassen und dann könnt ihr alle Eure Anschläge ausführen und einfach nicht nachgeben'."

Mit einem Erfolg der Resolution im von Republikanern dominierten Kongress ist allerdings nicht zu rechnen.

Stimmung auf dem Tiefpunkt

In der US-Bevölkerung ist die Stimmung mit Blick auf den Irak auf einem Tiefpunkt. Laut einer Umfrage des Fernsehsenders CBS und der "New York Times" glauben 60 Prozent der Amerikaner, der Irak-Einsatz der USA verlaufe schlecht.

51 Prozent der Bevölkerung sind der Ansicht, ihr Land hätte nicht im Golfstaat intervenieren sollen. Ende des Monats jährt sich zum ersten Mal die Machtübergabe der US-geführten Truppen an die Iraker.

(bsk/sda)

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