Tatverdächtiger festgenommen
USA: Bewaffneter Mann erschiesst wahllos Menschen
publiziert: Sonntag, 21. Feb 2016 / 09:30 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 21. Feb 2016 / 15:48 Uhr

Lansing - Ein bewaffneter Mann hat im US-Bundesstaat Michigan offenbar wahllos sechs Menschen erschossen. Der Schütze sei festgenommen worden, sein Motiv sei noch unklar, sagte Polizeisprecher Dave Hines am Sonntag.

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Der Täter schoss in der 76'000-Einwohner-Stadt Kalamazoo rund 190 Kilometer westlich von Detroit an drei verschiedenen Orten auf Passanten - nahe einem Restaurant, vor einer Autohandlung und vor einem Wohnkomplex.

Sechs Menschen wurden tödlich getroffen, eine Jugendliche schwebte am Sonntag nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch in Lebensgefahr. Zwischenzeitlich war von sieben Todesopfern die Rede gewesen.

Laut Polizei handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen weissen Mann, der mit einem blauen Auto unterwegs war. Er wurde an einer Ampel gestoppt und ergab sich nach Polizeiangaben ohne Gegenwehr. Bei dem Festgenommenen handelt es sich laut Staatsanwalt Jeff Getting um einen 45-Jährigen. Er sollte am Montag wegen Mordes angeklagt werden.

«Das ist der schlimmste Albtraum - dass jemand einfach durch die Gegend fährt und wahllos Menschen erschiesst», sagte der stellvertretende Sheriff Paul Matyas dem Nachrichtensender CNN.

Serie von Bluttaten

Nach Angaben verschiedener Behördenvertreter begann die Serie der Bluttaten am Samstagabend gegen 18 Uhr Ortszeit auf dem Parkplatz eines Wohnkomplexes in Kalamazoo. Hier wurde eine Mutter von drei Kindern beschossen und lebensgefährlich verletzt.

Etwa vier Stunden später eröffnete der Schütze auf dem Gelände eines Autohandels das Feuer und tötete zwei Menschen, nach Medienberichten einen Vater und Sohn, die sich anscheinend gerade ein Fahrzeug anschauten.

Fünf weitere Menschen beschoss der Mann wenig später vor einem Restaurant, darunter die 14-Jährige. Vier Menschen waren auf der Stelle tot. Die Opfer sassen dem Sender CNN zufolge in zwei Autos, als sie von den Kugeln getroffen wurden.

In den vergangenen Jahren sorgte eine ganze Reihe von Bluttaten in den USA für Entsetzen. US-Präsident Barack Obama konnte sich mit seiner Forderung nach einer strikteren Begrenzung des Zugangs zu Waffen nicht gegen die republikanische Mehrheit im Kongress durchsetzen. Insgesamt werden in den USA pro Jahr etwa 30'000 Menschen mit Schusswaffen getötet.

(asu/sda)

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