USA: Geistliche wegen Homo-Trauung angezeigt

publiziert: Dienstag, 16. Mrz 2004 / 11:36 Uhr

San Francisco - Zwei Geistliche im US-Staat New York sind nach der Trauung von homosexuellen Paaren angezeigt worden. Ihnen werden kriminelle Handlungen zur Last gelegt.

Schwules Paar bei ihrer Hochzeit.
Schwules Paar bei ihrer Hochzeit.
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Die Bezirksstaatsanwaltschaft warf den Pfarrerinnen der Unitarian Universalist-Kirche vor, 13 Paare ohne die dafür erforderlichen Papiere getraut zu haben. Nach US-Medienberichten soll es sich um die ersten derartigen Vorwürfe gegen Geistliche in den USA handeln.

Der Bürgermeister der Ortschaft New Paltz (US-Staat New York) muss sich ebenfalls wegen Schliessung gleichgeschlechtlicher Ehen vor Gericht verantworten. Im Falle einer Verurteilung droht ihnen eine bis zu einjährige Gefängnisstrafe oder eine Geldbusse bis umgerechnet rund 650 Franken.

In Kalifornien hatten die höchsten Richter am vergangenen Donnerstag einen sofortigen Stopp von gleichgeschlechtlichen Trauungen angeordnet. Das dortige höchste Gericht will die Legalität der Homo-Ehen in einer Anhörung Ende Mai oder Juni untersuchen.

Der Bürgermeister von San Francisco hatte am 12. Februar grünes Licht für die Trauung von Lesben und Schwulen gegeben, um damit Homosexuellen gleiche Rechte einzuräumen. Seither wurden in der Stadt über 4000 Ehen geschlossen, die aber gegen die Gesetze des Bundesstaates verstossen.

Nach dem Vorbild von San Francisco zogen Schwule und Lesben auch in anderen Teilen Amerikas zum Standesamt. In Oregon, New Jersey, New Mexico und New York liessen sich Hunderte von Paaren trauen.

Gleichzeitig reichten vor allem konservative Gruppen Klagen ein, um die traditionelle Ehe zwischen Mann und Frau zu schützen. US-Präsident George W. Bush hat seine Forderung nach einer verfassungsrechtlichen Eheschutzklausel mehrfach bekräftigt.

(fest/sda)

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