USA erhoffen Durchbruch im Nordkorea-Finanzstreit
publiziert: Freitag, 6. Apr 2007 / 20:03 Uhr

Washington - Im Streit um Nordkoreas eingefrorene Millionenkonten in Macao ist ein Durchbruch in Sicht. Die USA unterstützten die Freigabe der gesamten Summe in Höhe von 25 Millionen Dollar, sagte ein Sprecher des US-Aussenministeriums.

US-Unterhändler Christopher Hill sucht das Gespräch.
US-Unterhändler Christopher Hill sucht das Gespräch.
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Es sei ein Weg gefunden worden, die Mittel an Nordkorea zu überweisen. Ausserdem solle der US-Unterhändler Christopher Hill am Sonntag in die Region aufbrechen, um doch noch fristgerecht ein Ende des nordkoreanischen Atomprogramms zu erreichen.

Der Finanzstreit hatte die Umsetzung der am 13. Februar erzielten Einigung in Frage gestellt, nach der Nordkorea binnen 60 Tagen seinen Atomreaktor Yongbyon schliessen soll.

Vertreter des US-Finanzministeriums hatten in den vergangenen zehn Tagen bei Gesprächen in Peking versucht, China und die Sonderverwaltungszone Macau bei der Überweisung zu unterstützen. Die USA hatten zuvor von technischen Problemen gesprochen.

Die USA hatten im Herbst 2005 veranlasst, dass bei einer Bank in Macao nordkoreanische Guthaben in Höhe von 25 Millionen Dollar (rund 28 Millionen Franken) eingefroren wurden. Die US-Regierung wirft der Bank in Macao vor, in nordkoreanische Geldwäscherei- und Falschgeld-Geschäfte verwickelt zu sein.

Nordkorea stimmte Mitte Februar einem Ausstieg aus seinem umstrittenen Atomprogramm unter der Bedingung zu, dass die gesperrten Konten freigegeben werden.

(smw/sda)

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