USA fordern Sanktionen
publiziert: Mittwoch, 13. Sep 2006 / 20:23 Uhr

Wien - Die USA bestehen im Atomstreit mit dem Iran weiter auf Sanktionen und werfen Teheran vor, ein «aggressives Programm» zur Entwicklung von Atomwaffen zu verfolgen.

Gregory Schulte spricht von iranischen Täuschungsmanövern.
Gregory Schulte spricht von iranischen Täuschungsmanövern.
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Der US-Botschafter bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), in Wien, Gregory Schulte, sprach von Täuschungsmanövern Teherans. Im Gegensatz zu den Europäern bekräftigte US-Botschafter Schulte die Forderung nach Sanktionen.

Allerdings sollten die Zwangsmassnahmen den diplomatischen Prozess im Tauziehen mit der iranischen Regierung unterstützen, betonte Schulte vor dem IAEA-Gouverneursrat.

UNO-Generalsekretär Kofi Annan ermunterte Teheran und den Westen am Mittwoch, zunächst einmal an einer Vertrauensbasis zu arbeiten und nicht neue Fristen zu setzen.

Fristen und Sanktionen «dürften die Lage nur noch komplizierter machen», warnte Annan bei seiner ersten Medienkonferenz nach Rückkehr von seiner Nahostreise.

Treffen verschoben

Unterdessen wurde ein für Donnerstag geplantes Treffen zwischen dem EU-Aussenbeauftragten Javier Solana und dem iranischen Chefunterhändler Ali Laridschani verschoben, wie Solanas Sprecherin am Mittwochabend in Brüssel mitteilte. Lediglich die Vertreter der beiden würden sich am Donnerstag in Paris treffen.

Am Mittag hatte die Sprecherin mitgeteilt, Laridschani und Solana wollten sich am Donnerstag an einem unbekannten Ort treffen. Die beiden Politiker waren erst am vergangenen Wochenende in Wien zusammengetroffen.

Solana berät mit dem Iran im Namen der Sechser-Gruppe aus den ständigen Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats sowie Deutschland über das umstrittene iranische Atomprogramm.

Der Westen befürchtet, dass der Iran Uran hoch anreichert, um Atomwaffen herzustellen. Teheran bestreitet dies energisch und betont den rein friedlichen Charakter seiner Nuklearforschung.

(rr/sda)

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