USA nehmen Jemen ins Terror-Visier
publiziert: Donnerstag, 31. Dez 2009 / 07:54 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 31. Dez 2009 / 19:07 Uhr

Washington - Im Kampf gegen das Terrornetzwerk Al-Kaida bauen die USA ihre militärischen und wirtschaftlichen Hilfen für die Regierung des Jemen deutlich aus. Der verhinderte Attentäter Umar Farouk Abdulmutallab hatte sich in dem Land auf der arabischen Halbinsel aufgehalten.

Im US-Haushalt für 2010 sind 63 Millionen Dollar an Entwicklungshilfe sowie Unterstützung für die jemenitischen Sicherheitsbehörden eingeplant. (Symbolbild)
Im US-Haushalt für 2010 sind 63 Millionen Dollar an Entwicklungshilfe sowie Unterstützung für die jemenitischen Sicherheitsbehörden eingeplant. (Symbolbild)
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Wie am Mittwoch (Ortszeit) aus dem Aussenministerium in Washington verlautete, habe der vereitelte Anschlag auf ein US-Passagierflugzeug am ersten Weihnachtstag die Aktivitäten des Terrornetzwerks Al-Kaida im Jemen noch stärker in das Blickfeld gerückt.

56 Prozent mehr Geld

Im Haushaltsjahr 2010 sind 63 Millionen Dollar an Entwicklungshilfe sowie Unterstützung für die jemenitischen Sicherheitsbehörden eingeplant, wie ein Sprecher des US-Aussenministeriums mitteilte. Das seien 56 Prozent mehr als im Vorjahr und mehr als drei Mal so viel wie 2008.

Dazu würden noch Mittel aus einem speziellen Topf zur Terrorbekämpfung kommen, deren genaue Höhe erst 2010 feststehe. Im ablaufenden Jahr lag dieser Betrag den Angaben zufolge bei 67 Millionen Dollar.

Prediger im Visier

Nach dem vereitelten Flugzeug-Attentat von Detroit am 25. Dezember rückt einem Zeitungsbericht zufolge ein in den USA geborener, radikal-islamischer Prediger immer stärker ins Zentrum der Ermittlungen.

Es gebe zunehmend Belege, dass Anwar al-Awlaki in Verbindung mit dem Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab gestanden habe, der das Flugzeug in die Luft sprengen wollte, meldete das «Wall Street Journal».

Der im Jemen lebende Al-Awlaki hatte auch Kontakt zu dem Amokläufer auf der US-Militärbasis Fort Hood in Texas. Der muslimische Major Nidal Malik Hasan hatte Anfang November dabei 13 Menschen erschossen.

(tri/sda)

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