USA stoppen irakische Telko-Pläne
publiziert: Dienstag, 6. Mai 2003 / 10:41 Uhr

Washington - Die USA haben ihre Pläne für den Aufbau von Telekommunikationsnetzen im Irak geändert. Die zuständige U.S. Agency for International Development hat klargestellt: "Wir machen nichts mit Telekommunikation."

Darrell Issa (l) auf Besuch in der Türkei.
Darrell Issa (l) auf Besuch in der Türkei.
Die Ankündigung von US Aid kam überraschend, bisher waren Politik und Hardware-Branche davon ausgegangen, dass die Vergabe millionenschwerer Aufträge unmittelbar bevorstünde.

Doch nun soll der Wiederaufbau des durch zwei US-Kriege zerstörten Festnetzes sowie der durch das von den USA initiierte UN-Embargo bislang verhinderte Aufbau von Mobilfunk-Infrastruktur der ersten irakischen Regierung überlassen werden.

Offensichtlich scheut man nicht nur den vom republikanischen Kongress-Abgeordneten Darrel Issa eröffneten Streit um die anzuwendende Technologie. Auch die erwarteten Kosten dürften den Rückzieher bewirkt haben.

Pro-amerikanische Regierung erwartet

Gleichzeitig dürfte die Bush-Administration davon ausgehen, dass die erste irakische Regierung von Washington eingesetzt und daher pro-amerikanisch eingestellt sein wird. Entsprechend würden die meisten Aufträge amerikanischen Unternehmen zu Gute kommen.

In Washington lässt sich der Schritt allerdings zu verkaufen: Die wichtige Entscheidung soll dem irakischen Volk vorbehalten bleiben.

Die Bedürfnisse der eigenen Truppen werden aber nicht aus den Augen verloren. Aus Industriekreisen ist zu hören, dass das Verteidigungsministerium den Aufbau eines kleinen Mobilfunknetzes in Bagdad für etwa 10 000 Benutzer (Militärs, bestimmte Hilfsorganisationen und irakische Spitzenbeamte) plane.

Das Pentagon äusserte sich zu diesen Gerüchten bislang nicht. Der republikanische Abgeordnete Issa, der sich als "high tech businessman" und "electronics industry leader" bezeichnet, hat sich derweil anderen Themen zugewandt, da sein Gesetzesvorschlag gegen das "inakzeptable französische GSM" keine Aussicht auf Erfolg hat.

Doch Issa bleibt am Ball und fragt die Besucher auf seiner Website: "Sollen amerikanische Unternehmen bei der Vergabe von aus US-Steuerdollar finanzierten Wiederaufbauverträgen im Irak bevorzugt werden?" Doch die erhoffte Bestätigung für Entwicklungshilfe a la Republican bleibt bislang aus. Sonntagabend hatten nur 185 von 500 Surfern mit "Yes" gestimmt.

(bsk, Quelle: (pte.austria))

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