USA treffen Rebellen
publiziert: Sonntag, 26. Jun 2005 / 20:34 Uhr

Washington/Dubai - US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat Gespräche zwischen US-Vertretern und irakischen Rebellen eingeräumt. Die USA "ermöglichen von Zeit zu Zeit" solche Treffen.

Donald Rumsfeld wollte nicht sagen, wer an den Gesprächen teilgenommen hatte.
Donald Rumsfeld wollte nicht sagen, wer an den Gesprächen teilgenommen hatte.
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Rumsfeld bestätigte auf dem US-Fernsehsender Fox News damit einen entsprechenden Bericht der britischen Zeitung "Sunday Times". Wann diese Gespräche stattfanden und wer an ihnen beteiligt war, wollte Rumsfeld nicht sagen.

"Die Iraker haben eine souveräne Regierung", sagte er. "Sie entscheiden, welche Kontakte sie zu bestimmten Aufständischen haben. Wir ermöglichen diese von Zeit zu Zeit."

Geheimverhandlungen

Laut "Sunday Times" hatten die Geheimverhandlungen zwei Mal im Juni stattgefunden. Demnach waren daran US-Armee- und Geheimdienstoffiziere sowie Kongress- und Botschaftsmitarbeiter beteiligt. Auf Rebellenseite habe unter anderem die Gruppe Ansar el Sunna teilgenommen.

Diese bestritt jedoch in einer ihr zugeschriebenen Internet-Botschaft, US-Vertreter getroffen zu haben. Ihr Chef Abu Abdallah el Hassan ben Mahmud kündigte in der Botschaft die Fortsetzung des "Dschihad" im Irak an. Dieser sei "das einzige Mittel, um die Würde dieser Nation wieder herzustellen".

(bsk/sda)

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