USA und Grossbritannien drängen auf Kriegsresolution
publiziert: Dienstag, 4. Mrz 2003 / 22:03 Uhr

Washington/Bagdad - Trotz der Fortschritte bei der Entwaffnung Iraks drängen die USA und Grossbritannien im UNO-Sicherheitsrat auf eine neue, verschärfte Resolution. Sie wollen einen Entwurf in der kommenden Woche zur Abstimmung bringen.

Neben Berlin und Peking bekräftigte aber auch Moskau seine Ablehnung einer zweiten Resolution. Als unentschlossen gelten noch Angola, Kamerun, Chile, Guinea, Mexiko und Pakistan. Die UNO-Chefinspektoren Hans Blix und Mohammed el Baradei werden an diesem Freitag im Weltsicherheitsrat ihren neuen Irak-Bericht vorstellen.

Nach Angaben eines UNO-Sprechers in Bagdad zerstörte Irak drei weitere Raketen des Typs El Samud 2, die laut UNO die erlaubte Reichweite von 150 Kilometern überschreiten. Zudem seien eine Abschussrampe und erstmals auch fünf Raketentriebwerke zerstört worden.

Die Inspektoren der UNO-Waffenkontrollmission im Irak (UNMOVIC) begannen zudem damit, Flugzeugbomben zu analysieren, die mit biologischen Kampfstoffen gefüllt waren. Die vernichteten Bomben waren nach irakischen Angaben mit Anthrax, Botulinum und Aflatoxin gefüllt. Der Nachweis, dass alle 157 Bomben auch wirklich vernichtet wurden, zählt zu den Forderungen der UNO-Waffenkontrolleure an Irak.

In einer im Staatsfernsehen verlesenen Botschaft zum islamischen Neujahrstag versprach der irakische Präsident Saddam Hussein den Irakern den Sieg, sollten die USA und ihre Verbündeten das Land angreifen. Der Teufel unseres Zeitalters (die USA) denkt, er könne die Völker versklaven, sagte er.

Die türkische Regierung erwägt inzwischen, mit einer erneuten Abstimmung im Parlament doch noch den Weg für die Stationierung Zehntausender US-Soldaten frei zu machen. Am Wochenende hatte das Parlament überraschend die von der Regierung bereits zugesagte Stationierung von 60 000 Soldaten blockiert.

(fest/sda)

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