USA und Grossbritannien rufen UNO-Sicherheitsrat zur Hilfe
publiziert: Montag, 4. Aug 2003 / 21:37 Uhr

New York - Der UNO-Sicherheitrat wird sich nach Worten seines neuen syrischen Präsidenten Mikhail Wehbe noch in dieser Woche mit der Lage im Irak und möglicherweise auch mit einer weiteren Irak-Resolution befassen.

UNO-Sicherheitsrat.
UNO-Sicherheitsrat.
Wehbe sagte Journalisten in New York, die USA und Grossbritannien hätten ihn um einen Termin für entsprechende Beratungen gebeten. Das Datum liege noch nicht genau fest, aber es gibt Anzeichen dafür, dass sie (die Beratungen) bereits am Donnerstag oder Freitag stattfinden können, sagte Wehbe.

Zuvor berichtete bereits die Financial Times (FT), dass die USA und Grossbritannien nach Wegen suchten, um die militärische Last auf möglichst viele Schultern zu verteilen.

Grossbritannien und die USA bemühten sich bislang vergeblich um eine militärische und finanzielle Beteiligung der internationalen Gemeinschaft an der Besatzung in Irak.

In dem Bericht der FT sagte der bisherige britische Irak-Beauftragte John Sawers, Beratungen über eine neue Irak-Resolution könnten schon in wenigen Wochen beginnen.

Für die Regierungen in Indien, Pakistan und der Türkei wäre es viel einfacher, Truppen nach Irak zu schicken, wenn sie ihren Wählern erklären könnten, dass dies mit ausdrücklicher Billigung der UNO geschähe, sagte Sawers.

Indien und die Türkei sprachen sich denn auch für eine stärkere Rolle der UNO bei der Neuordnung in Irak aus. In diesem Punkt stimmten beide Länder überein, sagte der türkische Aussenminister Abdullah Gül nach einem Treffen mit seinem indischen Kollegen Jaswant Singh in Ankara.

Sinha bekräftigte, dass Indien die Entsendung von Truppen von einem UNO-Mandat abhängig mache. Mit dieser Begründung hatte die indische Regierung bereits Mitte Juli die von Washington erbetene Entsendung von 17 000 Soldaten abgelehnt. Die Türkei hat eine Prüfung des US-Wunsches nach Truppen zugesagt.

(fest/sda)

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