USA und Grossbritannien über Irak-Ziel uneins
publiziert: Mittwoch, 25. Sep 2002 / 19:12 Uhr

London - Die USA und Grossbritannien sind sich nicht einig über das Ziel der Irak-Frage. London strebt die Abrüstung des Regimes von Saddam Hussein an. Washington hält über die Vernichtung der irakischen Waffen den Sturz des Machthabers für unabdingbar.

US-Aussenminister Colin Powell sagte im BBC-Radio: Die USA glauben weiterhin, dass der beste Weg zur Abrüstung Iraks ein Regimewechsel ist. Dagegen erklärte der britische Aussenminister Jack Straw: Das Ergebnis, das wir anstreben, ist die Abrüstung des Regimes von Saddam Hussein.

Beide Verbündeten werfen Saddam Hussein vor, Massenvernichtungswaffen zu besitzen und UNO-Resolutionen zu missachten. Irak hat dies zurückgewiesen und sich bereit erklärt, die UNO-Waffeninspektoren ohne Vorbedingungen wieder ins Land zu lassen.

Straw sagte, das erste Ziel sei die Abrüstung in Irak. Es könnte sein, dass in der Konsequenz dieses Prozesses ein Regimewechsel sein wird. Straw sagte weiter: Es könnte sein, dass ein Mittel diesen Prozess zu erreichen ein Regimewechsel ist, aber was das Ziel angeht, ist es die Abrüstung.

Die USA und Grossbritannien versuchen derzeit im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UNO), eine UNO-Resolution durchzusetzen, noch ehe die Waffeninspektoren wieder in Irak tätig sind.

Ägyptens Präsident Husni Mubarak wollte noch am Mittwoch nach Saudi-Arabien reisen. Im Gepäck hat er nach offiziellen Angaben ein Schreiben Saddam Husseins, das er dort erläutern wolle.

Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi stellte sich derweil im Irak-Konflikt eindeutig auf die Seite von US-Präsident Bush. Er forderte im römischen Abgeordnetenhaus eine klare und harte UNO-Resolution, die auch eine angemessene Gewaltanwendung vorsieht.

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) bezeichnete inzwischen Warnungen der britischen Regierung als wenig wahrscheinlich, wonach sich Irak angereichertes Uran in Afrika beschafft haben könnte.

Die IAEO habe Schutzmassnahmen gegen das Verschwinden von nuklearem Material ergriffen, sagte ein Sprecher in Wien. Wir wissen, wann etwas verloren geht.

(sda)

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