USA verbietet Internet-Glücksspiele
publiziert: Sonntag, 15. Okt 2006 / 19:55 Uhr

Washington - «Game over»: Seit diesem Wochenende sind in den USA Online-Glücksspiele im Internet verboten.

Gegner des Gesetzes hatten vergeblich auf die enorme Popularität des Online-Glücksspiels hingewiesen.
Gegner des Gesetzes hatten vergeblich auf die enorme Popularität des Online-Glücksspiels hingewiesen.
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US-Präsident George W. Bush unterzeichnete am Freitag ein entsprechendes Gesetz, das Anfang Oktober vom US-Kongress verabschiedet worden war.

Das Gesetz verbietet Kreditkartenfirmen, Banken und Bezahldiensten, Geld an die meist ausserhalb der USA ansässigen Glücksspiel-Betreiber zu überweisen. Damit können Spieler ihre Einsätze und Wetten nicht mehr online platzieren.

Populäre Spiele

Betroffen sind rund 23 Millionen US-Bürger, die im vergangenen Jahr rund 6 Milliarden Dollar (7,65 Milliarden Franken) verzockt haben. Die «Washington Post» berichtet unter Berufung auf die jüngste Statistik, dass 68 Prozent der Online-Spieler männlich und nahezu die Hälfte im Alter zwischen 20 und 30 sei.

Gegner des Gesetzes hatten vergeblich auf die enorme Popularität des Online-Glücksspiels hingewiesen. Sie führten ausserdem an, dass das Alkoholverbot von 1919 zu einem Anstieg der organisierten Kriminalität und zu illegalen Kneipen geführt habe.

Ausnahme für Poker?

Die US-Poker Players Alliance will jetzt vom Kongress eine Ausnahmegenehmigung erreichen, weil Poker aus ihrer Sicht kein Glücksspiel sei, sondern einen klugen Kopf verlange.

Online-Glücksspiele und Pornografie gehörten seit Beginn der weltweiten Verbreitung des Internets zu den profitablen Einnahmequellen. Nach Angaben der American Gaming Association erschien die erste Webseite mit Online-Glücksspielen im Jahr 1995.

(bert/sda)

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