USA stationieren High-Tech-Drohne auf Stützpunkt Misawa
USA verlegen Spionage-Drohne nach Japan
publiziert: Samstag, 6. Apr 2013 / 09:12 Uhr / aktualisiert: Samstag, 6. Apr 2013 / 19:24 Uhr
Global Hawk-Drohne der U.S. Air Force
Global Hawk-Drohne der U.S. Air Force

Seoul/Tokio - Angesichts der militärischen Drohungen aus Nordkorea verlegt die US-Armee eine Spionage-Drohne nach Japan. Die Global Hawk-Drohne werde auf dem US-Stützpunkt Misawa im Norden des Landes stationiert.

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Dies berichtete die Zeitung «Sankei Shimbun» am Samstag. Die US-Armee habe Japan im vergangenen Monat über ihre Pläne informiert, die Drohne zwischen Juni und September auf den Stützpunkt zu verlegen, angesichts der Spannungen mit Nordkorea den Termin aber vorgezogen. Es ist die erste Stationierung einer solchen US-Drohne in Japan.

Nordkorea reiht seit Wochen militärische Drohungen insbesondere gegen die USA und Südkorea aneinander. Am Donnerstag teilte die Armee mit, ein Atomangriff auf die USA sei genehmigt.

Nach Berichten der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap, die sich auf ranghohe Regierungsvertreter in Seoul berief, verlegte Nordkorea zwei Mittelstrecken-Raketen an seine Ostküste und installierte sie auf mobilen Abschussrampen. Sie könnten jedes Ziel in Südkorea und Japan und möglicherweise sogar den US-Stützpunkt auf der Insel Guam im Pazifik erreichen.

Kaesong bleibt weiter geschlossen

Die von Nord- und Südkorea gemeinsam geführte Sonderwirtschaftszone Kaesong blieb auch am Samstag geschlossen. Südkoreanern war am dritten Tag in Folge der Zugang zu ihren Arbeitsplätzen und Unternehmen in dem in Nordkorea angesiedelten Industriepark verwehrt.

Mit Rohstoffen beladene Lastwagen mussten an der Grenze zu Nordkorea umdrehen. Die Produktion in Kaesong ist nach Angaben südkoreanischer Manager akut bedroht, sollten Lieferungen und Arbeiter aus Südkorea weiter ausgesperrt bleiben.

Das südkoreanische Ministerium für Wiedervereinigung erwartete, dass am Samstag rund hundert der nach wie vor in Kaesong ausharrenden Südkoreaner zurückkehren; damit wären noch etwa 500 südkoreanische Arbeiter in der Sonderwirtschaftszone. Nordkorea hatte zuletzt damit gedroht, die Zone komplett zu schliessen.

(asu/sda)

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