USA wieder in UNO-Menschenrechts-Kommission

publiziert: Montag, 29. Apr 2002 / 17:43 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 30. Apr 2002 / 07:08 Uhr

New York - Ein Jahr nach ihrem Rauswurf aus der Menschenrechts-Kommission sind die USA wieder in das hochrangige Gremium der Vereinten Nationen gewählt worden. Die Wahl erfolgte per Akklamation im UNO-Wirtschafts- und Sozialausschuss (ECOSOC) in New York.

Den USA kam zugute, dass es bei der turnusmässigen Abstimmung - anders als im Mai 2001 - diesmal innerhalb der westlichen Gruppe keine Alternativkandidaten gab. Dafür wurde auf diplomatischem Wege gesorgt.

Italien und Spanien zogen ihre Kandidaturen zurück. Dadurch stellten sich nur noch vier westliche Staaten zur Wahl, was genau der Quote für die westliche Gruppe entspricht. Ausser den USA und Deutschland wählte der Ecosoc Australien und Irland in die Menschenrechtskommission.

Die USA hatten im Mai 2001 nach 54 Jahren ununterbrochener Mitgliedschaft ihren Sitz verloren, weil sie nicht einen der sicheren Kandidatenplätze der westlichen Gruppen bekommen hatten. Die europäischen Verbündeten hatten danach die Hoffnung geäussert, dass die Amerikaner so rasch wie möglich wieder Mitglied werden.

Die USA reagierten mit Erleichterung auf ihre Rückkehr in die ansässige Menschenrechtskommission. Die US-Regierung sei dankbar für die Unterstützung, sagte Aussenamtssprecher Richard Boucher.

Er wies zugleich darauf hin, dass die erzwungene einjährige Abwesenheit der USA als stimmberechtigtes Mitglied die Arbeit der Kommission beeinträchtigt habe. So habe das Gremium es versäumt, auf grobe Menschenrechtsverletzungen in China, Tschetschenien, Iran und Simbabwe zu reagieren.

Eine Abstimmung über Kandidaten für die Kommission gab es dagegen in der asiatischen sowie in der osteuropäischen Gruppe. Dabei setzten sich China, Japan und Sri Lanka gegen die Vereinigten Arabischen Emirate durch, und die Ukraine gegen Ungarn.

(sk/sda)

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