USA wittern syrische Söldner im Irak-Krieg
publiziert: Montag, 14. Apr 2003 / 07:12 Uhr / aktualisiert: Montag, 14. Apr 2003 / 10:15 Uhr

Washington - Nach der Beseitigung des irakischen Regimes verstärken die USA den Druck auf das Nachbarland Syrien. Präsident Bush, Verteidigungsminister Rumsfeld und General Franks gaben am Sonntag Breitseiten gegen die Regierung in Damaskus ab.

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und General Tommy Franks.
US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und General Tommy Franks.
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Washington wirft Damaskus unter anderem den Besitz von Massenvernichtungswaffen vor. US-Präsident George W. Bush warnte Syrien zudem davor, Mitgliedern der irakischen Führung Unterschlupf zu gewähren.

Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sagte, sollte sich Saddam Hussein in Syrien aufhalten, würde das Land einen grossen Fehler begangen haben.

Auch Tommy Franks, Chef des US-Zentralkommandos, griff Iraks Nachbarland an. Söldner aus Syrien und anderen Ländern kämpften in Irak gegen die US-Truppen, sagte Franks. Die Ausländer seien in den letzten Monaten nach Irak gekommen, um Selbstmordanschläge auszuführen oder in kleine Gefechte einzutreten.

Innerhalb der Konservativen Partei Bushs gibt es Stimmen, die fordern, nach dem Irak-Krieg sollten die USA auch einen Regimewechsel in Syrien und im Iran anstreben.

Das US-Nachrichtenmagazin Time berichtete, Syrien beherberge einen Terroristen aus dem Umfeld des El-Kaida-Netzwerks. Der in Tunesien geborene Mullah Abderassak habe seit Januar mehrfach über ein Satellitentelefon von Syrien aus eine Terrorzelle in Mailand kontaktiert.

Im Irak-Krieg haben die US-Truppen am Sonntag eine Grossoffensive auf Saddam Husseins Heimatstadt Tikrit lanciert. Nach Berichten der Sender El Dschasira und CNN rückten US-Truppen in der Nacht bereits in der Stadt ein. Offen ist, ob irakische Verbände dem Einmarsch grösseren Widerstand entgegensetzen.

Bei Mosul wurde nach offiziellen US-Angaben Saddam Husseins Halbbruder Watban Ibrahim el Hassan festgenommen. Watban habe versucht, sich nach Syrien abzusetzen.

(fest/sda)

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