USA wollen Einigung über den Kosovo
publiziert: Donnerstag, 19. Mai 2005 / 08:08 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 19. Mai 2005 / 08:26 Uhr

Washington - Die USA streben eine Lösung für den endgültigen Status der südserbischen Provinz Kosovo bis Ende 2006 an.

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Dies sagte Nicholas Burns, Staatssekretär im Aussenministerium, in einer Anhörung des Repräsentantenhauses. Die Vereinigten Staaten wollten in den Status-Verhandlungen eine zentrale Rolle übernehmen. Ziel sei es, im UNO-Sicherheitsrat bis Ende des nächsten Jahres einen Resolutionsentwurf über den endgültigen Status des Kosovo einzubringen.

Die Provinz wird seit dem NATO-Krieg gegen Jugoslawien vom Frühjahr 1990 von der UNO verwaltet. Die Kosovo-Albaner, die 90 Prozent der Bevölkerung stellen, fordern die Unabhängigkeit der Provinz. Dies wird aber von Serbien strikt ablehnt.

Keine Hinweise auf USA-genehme Lösung

Nach dem bisherigen Zeitplan sollen die Status-Verhandlungen im September unter UNO-Schirmherrschaft beginnen. Burns gab keine Hinweise darauf, welche Lösung die USA bevorzugen.

Er plädierte dafür, dass auch nach der Einigung über den Status die internationale Gemeinschaft militärisch und zivil im Kosovo engagiert bleibt. Damit könne sie die Umsetzung der vereinbarten Lösung überwachen und kontrollieren, dass dort die Minderheitenrechte geschützt werden.

Bei gewaltsamen Ausschreitungen in der Provinz hatten im März 2004 Kosovo-Albaner die serbische Minderheit angriffen und Häuser und Kirchen niedergebrannt.

(fest/sda)

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