USA zapfen Bankdaten an
publiziert: Freitag, 23. Jun 2006 / 07:47 Uhr / aktualisiert: Freitag, 23. Jun 2006 / 12:37 Uhr

Washington - Die US-Regierung hat sich nach einem Bericht der «New York Times» Zugang zu weltweiten Bankdaten verschafft.

Die USA beobachteten tausende Transaktionen über die Swift.
Die USA beobachteten tausende Transaktionen über die Swift.
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Das geheime Programm sollte die Überweisungen von Verdächtigen mit Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida überprüfen.

Die Sprecherin des Weissen Hauses, Dana Perino, sagte, eines der wichtigsten Werkzeuge im Kampf gegen den Terrorismus sei es, die Finanzierung zu stoppen.

Wie das Blatt berichtete, hätten sich die amerikanischen Terrorermittler Zugang zu den Daten über den zentralen internationalen Datenknotenpunkt in Belgien verschafft.

Vor allem Amerikaner betroffen

Dieser Knotenpunkt mit Namen «Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication» (Swift) leite Finanztransaktionen zwischen Banken, Brokerhäusern, Börsen und anderen Finanzinstituten in einem Volumen von sechs Billionen Dollar täglich weiter.

Swift wickle den Finanzverkehr von etwa 7800 Geldinstituten in über 200 Ländern ab. Das Programm sei vor allem angewandt worden, um telegrafische Überweisungen und ähnliche Geldtransfers weltweit oder in die USA oder aus den USA zu kontrollieren.

Tausende Amerikaner und in den USA lebende Ausländer seien betroffen, schrieb die «New York Times».

Topterroristen gefasst

Ziel des seit den Anschlägen vom 11. September 2001 laufenden Verfahrens sei es gewesen, das Finanzgebaren von Verdächtigen mit möglichen Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida zu durchleuchten.

Es habe dazu geführt, dass gesuchte Topterroristen von El Kaida in Südostasien gefasst werden konnten.

«Ohne Zweifel legal»

Stuart Levey von US-Finanzministerium nannte das Vorgehen «ohne Zweifel legal». Levey sagte, der US-Geheimdienst CIA, die Bundespolizei FBI und andere US-Geheimdienste hätten zehntausende von Finanztransaktionen untersucht.

Im Fokus der Ermittler seien im internationalen Finanzgeschäft Geldtransfers von Privatleuten, Unternehmen, Wohlfahrtsverbänden und anderer Organisationen gewesen, die nach US-Ansicht verdächtigt waren. Nur ein kleiner Teil habe Geldgeschäfte innerhalb der USA betroffen.

(rr/sda)

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