UVEK will Dreckschleudern aus Innenstädten verbannen
publiziert: Montag, 16. Jun 2008 / 17:19 Uhr / aktualisiert: Montag, 16. Jun 2008 / 21:14 Uhr

Basel - Umweltminister Moritz Leuenberger prüft, ob im Kampf gegen die Luftverschmutzung in von Feinstaub und Ozon geplagten Regionen so genannte Umweltzonen geschaffen werden sollen. In diesen dürfen nur noch saubere Autos fahren; Dreckschleudern sollen draussen bleiben.

Es wird geprüft, ob Umweltzonen geschaffen werden sollen.
Es wird geprüft, ob Umweltzonen geschaffen werden sollen.
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An einem Treffen der Umweltminister der Schweiz, Österreichs, Deutschlands und Liechtensteins in Basel sagte Leuenberger, der Bund prüfe derzeit, ob auf Bundesebene einheitliche Kriterien, Vorraussetzungen und Rechtsgrundlagen geschaffen werden könnten für Umweltzonen.

Dies geht aus einem Communiqué seines Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hervor. Die Minister hätten an ihrem Treffen über Fragen bei der Umsetzung solcher Zonen sowie über die «handelsrechtlichen Auswirkungen» gesprochen.

Deutschland kennt solche Umweltzonen: In 13 Städten, darunter Berlin, Hannover und Stuttgart, wurden sie seit Anfang Jahr eingeführt. Vielen weitere Städten und Regionen stehen kurz vor einer Einführung. So soll ab 1. Oktober das Ruhrgebiet zu einer Umweltzone ausgebaut werden.

In Umweltzonen sind nur Fahrzeuge erlaubt, die keine oder wenig Schadstoffe ausstossen. Je nach Regelung und Zone gibt es ein Fahrverbot für andere Fahrzeuge oder ihre Halter müssen eine Gebühr zahlen. Auch der öffentliche Verkehr innerhalb der Zonen wird auf ökologisch umgestellt.

Mit seinem Vorstoss greift Leuenberger einen Vorschlag des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) auf. Nationalrätin Franziska Teuscher reichte eine entsprechende Motion ein. Noch im vergangenen August hatte der Bundesrat abgewinkt - es gebe zu grosse Probleme im Vollzug.

(smw/sda)

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