UVEK will Expertise zur Luftsicherheit in der Schweiz
publiziert: Freitag, 27. Sep 2002 / 18:52 Uhr

Bern - Ein holländisches Institut soll eine Expertise zur Luftsicherheit in der Schweiz erstellen. Das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) will insbesondere wissen, ob die heutigen Strukturen und Prozesse zweckmässig sind.

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Zu überprüfen seien vor allem die Zuweisung der Aufgaben, Kompetenzen und Mittel und die Zusammenarbeit und Fachkompetenz der verschiedenen Akteure, teilte das UVEK mit. Das Institut Stichting Nationaal Lucht- en Ruimtevaartlaboratorium (NLR) soll den Schlussbericht im Mai 2003 vorlegen.

Nach den Abstürzen in Nassenwil und Bassersdorf und der Kollision bei Überlingen (D) unter Aufsicht der Schweizer Flugsicherung soll der Bericht prüfen, ob alle Protagonisten im Schweizer Zivilluftverkehr ihre sicherheitsrelevanten Funktionen wahrnehmen. Gemeint sind damit Fluggsellschaften, Landesflughäfen, Flugsicherung, Bundesämter (BAZL, BFU) und das UVEK.

Geprüft werden soll von NLR, ob die Rollenverteilung richtig ist, wie die Protagonisten ihre Aufgabe wahrnehmen, ob die Schnittstellen adäquat sind und der Informationsaustausch gewährleistet ist. Auch die Fragen nach der Unabhängigkeit und der Wahrnehmung der Aufsichtsfunktion sollen beantwortet werden.

Das UVEK erwartet von dem Bericht zudem eine Prüfung der Wahrung der Eigeninteressen gegenüber dem Flugsicherungsunternehmen Skyguide. Schliesslich soll die organisatorische Eingliederung des Büros für Flugunfalluntersuchungen überprüft werden.

Mit Empfehlungen soll der Bericht zeigen, wie Sicherheit, Effizienz und Effiktivität der Schweizer Zivilluftfahrt gesteigert werden können. Das Institut NLR wurde gemäss UVEK aus 30 angefragten Unternehmen ausgewählt.

(sda)

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