Über 1200 Personen an Trink-Party in Bern - Viel Abfall
publiziert: Samstag, 30. Aug 2008 / 23:50 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 31. Aug 2008 / 13:40 Uhr

Bern - Am Morgen nach der Trink-Party ist auf der Grossen Schanze in Bern viel Abfall zurückgeblieben. Der Botellón vom Samstagabend mit über tausend Trinkfreudigen verlief aber ohne grössere Zwischenfälle.

Die 400 bis 500 Trinkfreudigen verhielten sich friedlich.
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An der Trink-Party, zu der im Internet aufgerufen worden war, versammelten sich am Samstagabend zu Spitzenzeiten über 1200 meist junge Menschen, wie Jürg Mosimann, Sprecher der Kantonspolizei Bern, auf Anfrage sagte. Nach Mitternacht seien noch rund 300 bis 400 Personen auf der Grossen Schanze gewesen. Danach sei die Party abgeflacht.

Die Polizei markierte von Anfang an mit Patrouillen Präsenz, verhielt sich aber zurückhaltend. Ein Eingreifen sei nicht nötig gewesen, so Mosimann. Es sei eine Menge Abfall hinterlassen worden. Die Stadtbehörden schätzten den Abfallberg auf 2,5 Tonnen - etwa doppelt so viel wie an normalen Wochenenden.

Zehn Alkoholisierte ins Spital gebracht

Ebenfalls vor Ort waren Fachleute von Suchthilfe-Organisationen, die mit den Jugendlichen das Gespräch suchten. Die Sanitätspolizei musste zehn Alkoholisierte ins Spital bringen. Allerdings seien diese nicht direkt auf der Grossen Schanze, sondern anderswo in der Stadt abgeholt worden.

Es lasse sich nicht mit Sicherheit sagen, ob die Alkoholisierten am Botellón teilgenommen hatten, sagte Martin Berger von der Sanitätspolizei. An normalen Samstagabenden müssten jeweils rund fünf Personen wegen übermässigen Alkoholkonsums hospitalisiert werden.

Der Berner Gemeinderat hatte sich gegen die Botellones ausgesprochen. Sicherheitsdirektor Stephan Hügli teilte am Sonntag mit, er habe gegen Mitternacht einen Augenschein genommen und dabei keine grösseren Schäden festgestellt.

(tri/sda)

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