Besorgniserregende Zustände
Über 250'000 Flüchtlinge aus Libyen
publiziert: Freitag, 11. Mrz 2011 / 07:33 Uhr
Flüchtlinge in einem Lager des IKRK.
Flüchtlinge in einem Lager des IKRK.

New York - Seit dem Beginn des Volksaufstands in Libyen Mitte Februar sind nach Angaben der UNO mehr als 250'000 Menschen aus dem nordafrikanischen Land geflohen. Drei Viertel des Landes seien von humanitärer Hilfe abgeschnitten, hiess es.

3 Meldungen im Zusammenhang
Ein Sprecher der UNO-Sektion für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten sagte am Donnerstag in New York, allein über die Grenze zum westlichen Nachbarland Tunesien hätten mehr als 137'400 Menschen das Land verlassen.

107'500 Menschen flohen gemäss den Angaben in das östliche Nachbarland Ägypten, 5400 weitere nach Algerien und 2200 in den Niger.

Etwa drei Viertel von Libyen seien von humanitärer Hilfe abgeschnitten, sagte der UNO-Vertreter. «Wir erhalten Informationen, wonach jetzt, da die Menschen dringend auf Hilfe angewiesen sind, Spitäler geschlossen werden.» Die Probleme bei der ärztlichen Versorgung der Hilfsbedürftigen seien besorgniserregend.

(bert/sda)

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Wie hoch ist der Schaden?
Propaganda
Tja, Propagandalinks zu posten ist ja eigentlich K...(sie wissen schon wer)'s Privileg in diesem Forum.
Wenn der Heinrich gerne Texte copy-pastet, dann soll er doch. Muss man ja nicht lesen, genau wie man ja auch Links nicht anklicken muss.

Noch zum Thema: Wo Krieg herrscht, gibt es Flüchtlinge. Was in diesen Zahlen immer bedacht werden muss im Falle Libyens ist, dass dies sehr viele "Ausländer" beinhaltet, die in Libyen gearbeitet haben und dort einfach weg wollen. Die sollte man schon unterscheiden von den libyschen Flüchlingen.
Wie auch immer, die ganze Sache zeigt wie sehr Gaddafi eigentlich in diesem Land gewütet hat. Da war Mubarak direkt ein Staatsmann edelster Güte dagegen.
Pio hat recht
Das Herr Frei kein einfacher privater Kommentator ist, fällt hier schon seit Monaten auf.
Ich habe ihn auch vor Wochen im Rahmen der Waffeninitiative darauf angesprochen seine Maske fallen zu lassen und uns mitzuteilen für welchen Verein er tätig ist. Darauf erfolgte keine Reaktion.
???XX
Geht es um Links oder um deren Aussage oder wer diese macht?
Stimmen diese Angaben oder stimmen sie nicht? Stimmen sie in allen Belangen nicht oder nur teilweise und wenn ja, wo?

Wenn Sie aber HeinrichFrei vorwerfen, dass er diese Aussagen irgendwo abgeschrieben hat, werden Sie ihm sicher eine Alternative anbieten können, wo er sich in Zukunft informieren soll. Weltwoche?
Heinrich-GSoA
Warum geben sie nicht einfach den Link zu ihren GSoA-Propaganda-Schriften ein? Dann können sie sich das Abschreiben oder Kopieren ersparen!
Flüchtlinge durch Kriege und Waffenexporte
Kriege verursachen Flüchtlingsströme. Kriege werden aber auch durch Waffenexporte angeheizt, auch durch die Schweiz. Schweizer Unternehmen rüsteten das Ghadhafi-Regime auf. Schweizerische Unternehmen lieferten Bunker- und Festungstechnik, Stahlhelme, Chiffriergeräte, Munition und Atomtechnik nach Libyen. Auch beim Exporte ganzer Giftgas-Fabriken nach Libyen in den 80er und 09er Jahren spielten Schweizer Firmen eine tragende Rolle.

Aber nicht nur Ghadhafi war bekanntlich ein guter Kunde der Schweizer Industrie, auch der Schah, Khomeiny, Saddam Hussein, die Yankees Bush senior und junior, Clinton, Milosevic usw. Die Schweizer Industrie ist dem Sinn „neutral“, sie liefert mit Vorliebe beiden Kriegsparteien Rüstungsgüter. Sowohl der Iran wie der Irak waren gute Kunden der CH-Todesindustrie, wie auch Pakistan und Indien die dreimal gegen einander Krieg führten. Laut dem Stockholm International Peace Research Institute verkaufte unser Land von 1977 bis 2009 Pakistan für 856 Millionen US Dollar Kriegsmaterial. Der Todfeind Pakistans, Indien, bediente die Schweiz in dieser Periode, laut SIPRI, sogar mit Kriegsmaterial im Werte von 1‘575 Millionen US Dollar. Auch China wurde schon mit CH-Rüstungsgütern versorgt, laut SIPRI. Im letzten Jahr verkaufte die Schweiz auch Russland Kriegsmaterial, laut der Statistik des Bundes.

Im Jahr 2010 exportierte die friedliebende und den Menschenrechten verpflichtete, neutrale Schweiz für 640,5 Millionen Franken Kriegsmaterial, mit dem Segen der Bundesrätinnen und der Bundesräte, aber sicher nicht mit Gottes Segen. Abnehmer von helvetischen Rüstungsgütern waren im letzten Jahr erneut Staaten die in Afghanistan und in Pakistan Krieg führen, die USA, Deutschland und andere Nato-Mitglieder. Neben den am Hindukusch kämpfenden Staaten waren aber auch Regimes im Pulverfass des Nahen Ostens gute Kunden der Schweizer Rüstungsindustrie, wie das fundamentalistische islamistische Saudi-Arabien. Auch anderen Ländern, in deren Verliessen gefoltert wird oder in denen Menschen im schrecklichen Elend leben und hungern, lieferte die Eidgenossenschaft weiter Waffen. Fazit: Die Neutralität, das Kriegsmaterialgesetz und die Kriegsmaterialverordnung wurden durch den grössten Teil der Rüstungslieferungen des vergangenen Jahres erneut krass verletzt.

In den Zahlen der Kriegsmaterialexporte die der Bund veröffentlicht ist der Export von militärischen Trainingsflugzeugen und von Dual-use Gütern nicht enthalten. (Dual-use Güter können sowohl zivil wie militärisch genutzt werden) Laut der Pilatus AG in Stans wurden im November 2009 von der Luftwaffe der Vereinigten Arabischen Emirate im Pulverfass des Nahen Ostens, 25 Trainingsflugzeuge Typ PC-21, inkl. Simulatoren und Logistikunterstützung für 500 Millionen Franken bestellt. Pilatus Flugzeuge kamen immer wieder in Kriegen zum Einsatz, in Burma, Guatemala, dem Irak, im Tschad usw. Viele Menschen verloren schon bei Angriffen von Pilatus-Flugzeugen ihr Leben. So setzte die irakische Luftwaffe bei Giftgaseinsätzen in Halabja 1988 auch Pilatus-Flugzeuge ein. Bei dem Angriff fanden bis zu 5‘000 Menschen einen qualvollen Tod.
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