Über hundert Taliban getötet
publiziert: Samstag, 31. Mai 2008 / 22:51 Uhr

Kabul - Bei den jüngsten Kämpfen in Afghanistan sind nach Angaben der Regierung mehr als hundert Taliban getötet worden. An den Kämpfen waren den Angaben zufolge neben afghanischen auch internationale Einheiten beteiligt.

Die Taliban haben den Bezirk vor Monaten in ihre Gewalt gebracht. (Archivbild)
Die Taliban haben den Bezirk vor Monaten in ihre Gewalt gebracht. (Archivbild)
Wie die Regierung in Kabul mitteilte, ging es bei den Kämpfen um die Rückeroberung des Bezirks Bakwa im Südwesten, den die fundamentalistischen Einheiten vor Monaten in ihre Gewalt gebracht hatten.

Unter den Getöteten seien auch fünf «wichtige Kommandanten» der radikal-islamischen Taliban, sagte Innenministeriumssprecher Semarai Baschary in Kabul.

Der Bezirk Bakwa in der Provinz Farah sei am Freitag nach acht Monaten von den Taliban zurückerobert worden, teilte Baschary mit.

«Innerhalb von zwei Tagen wurden mehr als hundert Feinde des Friedens und der Stabilität getötet», fügte er hinzu. Dies ist die offizielle Sprachregelung zur Bezeichnung der Taliban, die Ende 2001 von einer internationalen Koalition unter Führung der USA in Afghanistan von der Macht verdrängt worden waren.

Mehrere Angriffe

Am Donnerstag hatte ein Kommandant der afghanischen Armee bereits mitgeteilt, dass bei einem NATO-Luftangriff in der an der Grenze zum Iran gelegenen Provinz Farah 30 mutmassliche Taliban-Kämpfer getötet worden seien.

In der Nacht zum Freitag hatten Taliban auch kurzfristig die Kontrolle über den Bezirk Raschidan rund 120 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Kabul erobert und nach eigenen Angaben einen Verwaltungsvertreter sowie acht Polizisten als Geiseln genommen. Die afghanische Polizei eroberte den Bezirk mehrere Stunden später wieder zurück.

Tausende Soldaten der NATO-geführten internationalen Afghanistan-Schutztruppe, der US-geführten Koalition und der afghanischen Armee kämpfen derzeit gegen die Taliban. Die Rebellen eroberten bereits im vergangenen Jahr einzelne abgelegene Bezirke, wurden jedoch meist von den US-geführten Streitkräften zurückgedrängt.

(rr/sda)

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