Überarbeiteter UNO-Zypern-Wiedervereinigungsplan für Schlussphase
publiziert: Montag, 29. Mrz 2004 / 17:41 Uhr

Bürgenstock - UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat am Nachmittag auf dem Bürgenstock NW einen revidierten Plan zur Vereinigung Zyperns den vier Parteien übergeben. Diese haben bis Mittwoch Zeit, sich auf eine gemeinsame Zukunft zu einigen.

Annan hatte seinen ursprünglichen Plan zur Schaffung eines geeinten föderativen Zyperns am 26. Februar vorgestellt.
Annan hatte seinen ursprünglichen Plan zur Schaffung eines geeinten föderativen Zyperns am 26. Februar vorgestellt.
UNO-Unterhändler Alvaro de Soto informierte in Fürigen NW die Medien über die Übergabe des Dokumentes. Annan erklärte gemäss Redetext gegenüber den beiden zypriotischen sowie der griechischen und türkischen Delegationen, dass der überarbeitete UNO-Plan ein umfassender Kompromiss sei. Er glaube aber, dass es ein Win-Win-Vorschlag sei.

Das Dokument umfasst insgesamt 9000 Seiten. Ohne Gesetztestexte sei es aber nur 250 Seiten lang, hatte Serdar Denktasch, der Sohn des Führers der Griechisch-Zyprer, Rauf Denktasch, zuvor gesagt. Der Plan enthalte die Verfassungen der beiden neuen Inselstaaten, die in einer Föderation vereint werden sollen, so Serdar Denktasch weiter.

Mit der Überarbeitung des UNO-Plans sollen die am Sonntag festgefahrenen Gespräche auf dem Bürgenstock in Fahrt kommen. Annan hatte seinen ursprünglichen Plan zur Schaffung eines geeinten föderativen Zyperns am 26. Februar vorgestellt.

Über die inhaltlichen Änderungen wurde nichts bekannt. Die Parteien können nun bis am Dienstagmorgen ihren Kommentar zu den Neuerungen abgeben. Die UNO wird dann beurteilen, ob weitere Anpassungen für eine Unterzeichnung am Mittwoch nötig sind.

Als Knackpunkt gelten die Personenfreizügigkeit und die Sicherheit. So wollen die Griechisch-Zyprioten eine uneingeschränkte Freizügigkeit. Die Türkisch-Zyprioten andererseits fürchten, von den Griechen verdrängt zu werden.

Können sich die Parteien nicht bis Mittwoch einigen, wird die UNO die noch offenen Fragen eigenhändig lösen. Am 20. April sollen die beiden zypriotischen Volksgruppen in jedem Fall in getrennten Abstimmungen über den UNO-Plan abstimmen.

Bei einer Zustimmung der Bevölkerung kann am 1. Mai ein wiedervereinigtes Zypern der EU beitreten. Andernfalls tritt nur die international anerkannte Republik Zypern im griechischsprachigen Südteil der Insel der EU bei.

(bert/sda)

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