Übereinstimmung in Iran-Strategie
publiziert: Samstag, 18. Mrz 2006 / 08:41 Uhr / aktualisiert: Samstag, 18. Mrz 2006 / 09:34 Uhr

New York - Der Weltsicherheitsrat hat nach Angaben der USA, Frankreichs und Grossbritanniens im Streit über Irans Atomprogramm weitgehend Übereinstimmung erzielt.

Der Rat werde voraussichtlich eine gemeinsame Erklärung an Teheran richten.
Der Rat werde voraussichtlich eine gemeinsame Erklärung an Teheran richten.
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Der Rat werde voraussichtlich schon an diesem Dienstag eine gemeinsame Erklärung an Teheran richten.

Dies sagte der amerikanische UNO-Botschafter John Bolton nach den ersten formalen Beratungen am Freitag (Ortszeit). Der britische Botschafter Sir Emyr Jones Parry bekräftigte, dass es dem Rat vor allem darum gehe, der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien im Iran-Konflikt den Rücken zu stärken.

Auch Frankreichs UNO-Botschafter Jean-Marc de La Sablière war optimistisch: «Wir sind dem Abschluss sehr nahe». Er hoffe, dass der überarbeitete Text für die geplante Präsidentenerklärung den Konsens aller 15 Ratmitglieder erhalten werde.

Überprüfung in Russland und China

Laut Bolton wollten die Botschafter Russlands und Chinas den Entwurf noch einmal von ihren Regierungen überprüfen lassen. Er gehe davon aus, dass die Antworten aus Moskau und Peking bis Dienstag vorlägen und der formalen Verlesung der Iran-Erklärung dann nichts mehr im Weg stehe, meinte der US-Botschafter.

Im bisherigen französisch-britischen Entwurf wird der Iran gedrängt, das Zusatzprotokoll zum Atomwaffensperrvertrag vollständig anzuwenden. Dieses erlaubt der IAEA auch unangekündigte Kontrollen in Atomanlagen.

Russland und China hatten sich vor den ersten formellen Beratungen des UNO-Sicherheitsrats dafür ausgesprochen, dem Iran mehr Zeit zu geben.

(bert/sda)

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Die USA, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien rufen den rat auf Massnahmen zu ergreifen.
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