Überflutungen in Taiwan nach Taifun
publiziert: Donnerstag, 2. Aug 2012 / 16:00 Uhr
Taifun «Saola» löst in Taiwan schwere Überflutungen los.
Taifun «Saola» löst in Taiwan schwere Überflutungen los.

Taipeh - Begleitet von heftigen Regenfällen ist der Taifun «Saola» am Donnerstag über den Norden Taiwans hinweggezogen. Vielerorts standen Felder unter Wasser, zahlreiche Verkehrswege waren blockiert und die sonst geschäftige Metropole Taipeh glich einer Geisterstadt.

Umwelt- und Trinkwasseranalysen, Produktesicherheit
5 Meldungen im Zusammenhang
Besonders betroffen waren der Norden und Osten des Landes, wo zahlreiche Schlammlawinen niedergingen. In der Region Ilan setzten Rettungskräfte Gummiboote und schwimmfähige Fahrzeuge ein, um hunderten Menschen bei der Flucht aus überfluteten Häusern zu helfen.

Der Sturm kostete in Taiwan bereits mindestens fünf Menschen das Leben, mehrere wurden vermisst. Das Verteidigungsministerium stellte 48'000 Soldaten zur Beseitigung möglicher Schäden ab.

Zwar verlor der erste Taifun der Saison bereits wieder an Kraft: Bis zum späten Nachmittag (Ortszeit) schwächte sich «Saola» zu einem starken Tropensturm ab, der sich mit Windgeschwindigkeiten von 108 Kilometern pro Stunde nach Westen in Richtung China bewegte.

Doch die Wetterbehörden warnten weiter vor sintflutartigem Regen in Teilen des Landes. Demnach fiel seit Dienstag in einigen Gegenden der Insel bis zu mehr als einem Meter Niederschlag.

Spur der Verwüstung auf den Philippinen

Auf den Philippinen hatte «Saola» Anfang der Woche mindestens 26 Menschen das Leben gekostet. Die meisten Opfer kamen bei Überschwemmungen ums Leben, berichtete die Behörde für Zivilschutz am Donnerstag. Über 180'000 Menschen mussten ihre Dörfer verlassen und zu Verwandten oder in Notunterkünfte flüchten.

Mehr als 2700 Häuser wurden nach Behördenangaben zerstört. In mehreren Provinzen traten Flüsse über die Ufer, Erdrutsche verschütteten Strassen, Windböen rissen Strommasten um. In mindestens drei Provinzen fiel der Strom aus.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Taipei - Mit zehn Meter hohen Wellen hat der Taifun «Soulik» die chinesische Küste erreicht. Das Staatsfernsehen zeigte am ... mehr lesen
Der Taifun traf mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 118 Kilometern pro Stunde auf die Küste. (Symbolbild)
Manila - Nach den verheerenden Überschwemmungen brauchen auf ... mehr lesen
Mehr als eine halbe Million Menschen mussten fliehen. (Archivbild)
Heftige Regenfälle in Manila. (Archivbild)
Manila - Schwere Monsunregen haben die philippinische Hauptstadt Manila und ... mehr lesen
Taipeh - Begleitet von starkem Regen hat der Taifun «Saola» am Donnerstag die Küste Taiwans erreicht. Vor allem im Osten ... mehr lesen
Osten Taiwans wegen Taifun unter Wasser.
Umwelt- und Trinkwasseranalysen, Produktesicherheit
Elektrosmog Messung und Lösungen
Josef Peter
Steinacherstrasse 4
8308 Illnau
Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer Klimastrategie und zeichnen Sie mit dem SwissClimate CO2e-Label aus.
Der letzte Winter liess die Gletscher im Süden wachsen, im Norden aber schrumpfen.
Der letzte Winter liess die Gletscher im Süden ...
Trotz günstiger Bedingungen  Bern - Der vergangene Winter brachte viel Schnee im Süden der Alpen und wenig im Norden - was Gletscher im Süden wachsen und im Norden schrumpfen liess. Insgesamt verloren die Schweizer Gletscher an Masse, wie eine Expertenkommission für Eis und Schnee am Mittwoch mitteilte. 
Auf dem Wendengletscher. (Symbolbild)
Gletscher schmelzt - Leiche nach 40 Jahren entdeckt Bern - In der Region Wendengletscher im Berner Oberland ist die Leiche eines Bergsteigers entdeckt worden, der seit 40 ...
Archäologie  Mexiko - Wissenschaftler haben in einer historischen Tempelanlage im Zentrum von Mexiko den Eingang zur «Unterwelt» der Teotihuacán-Kultur entdeckt. Im Tunnel zwischen der Sonnenpyramide und dem Tempel der gefiederten Schlange nordöstlich von Mexiko-Stadt wurden rund 50'000 Opfergaben gefunden.  
Usbekistan  Urgentsch - Usbekistan hat um internationale Unterstützung zur Rettung des Aralsees gebeten. Die Länder der Region haben keine ...
Die Austrocknung des Salzwassersees gilt als die grösste durch den Menschen verursachte Umweltkatastrophe.
Titel Forum Teaser
Dirk Hebel ist Assistenzprofessor für Architektur am Singapore ETH Centre (SEC).
ETH-Zukunftsblog Sand (Teil 2): nachhaltige Alternativen Der massive Abbau natürlicher Sandvorkommen in ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 8°C 12°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Basel 4°C 14°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 4°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern 3°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern 6°C 14°C nebelig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 5°C 16°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 7°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten