Bundesrat Ueli Maurer eröffnet Vier-Quellen-Weg auf Gotthardpass
Ueli Maurer eröffnet «Vier-Quellen-Weg»
publiziert: Sonntag, 5. Aug 2012 / 18:21 Uhr
Nach der Enthüllung des Wegweisers Vier-Quellen-Weg: v.l. Christoph Blocher, Ueli Maurer, Hansheiri Inderkum, Silvia Blocher, Paul Dubacher.
Nach der Enthüllung des Wegweisers Vier-Quellen-Weg: v.l. Christoph Blocher, Ueli Maurer, Hansheiri Inderkum, Silvia Blocher, Paul Dubacher.

Airolo TI - Auf dem Gotthardpass ist am Sonntag der Vier-Quellen-Weg eröffnet worden. Ab sofort lädt eine neue Rundwanderstrecke von etwa 85 Kilometern ein, die Quellen von Rhein, Reuss, Ticino und Rhone zu entdecken. Bundesrat Ueli Maurer hat den Weg eröffnet.

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Vier-Quellen-Weg
Der Vier-Quellen-Weg ist ein familienfreundlicher, signalisierter Wanderweg von rund 85 Kilometern Länge, der zu den Quellen der vier Flüsse Rhein, Reuss, Ticino und Rhone führt.
vier-quellen-weg.ch

Rund 600 Besucher kamen bei teils regnerischem Wetter zum offiziellen Einweihungsfest mit dem Sport- und Verteidigungsminister. In einer symbolischen Geste wurde im Festzelt am Hospiz ein Wegweiser enthüllt, der in Zukunft Wanderern vom Gotthard aus den Weg weisen soll.

Ueli Maurer betonte die symbolische Bedeutung der neuen Wanderroute. Der Vier-Quellen-Weg erinnere an die Wurzeln, die Werte und die Weitsicht der Schweiz, sagte er in seiner Rede.

Der Gotthard, das zentrale Massiv der Strecke, stehe für Freiheit, den Gründungsgedanken der Eidgenossenschaft und die direkte Demokratie. Der Bundesrat hofft, dass Wanderer entsprechende Emotionen durchleben werden.

Kosten von 2 Millionen Franken

Rund zwei Millionen Franken habe die Realisierung des Vier-Quellen-Wegs bisher gekostet, sagte Initiant Paul Dubacher im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda. Die Finanzierung sei durch Beiträge zahlreicher Gönner möglich geworden.

Unter anderem hätten die vier Anliegerkantone Uri, Graubünden, Wallis und Tessin das Projekt unterstützt. Die grössten Summen zahlten gemäss Dubacher die Patronatspartner Axpo und SVP-Nationalrat Christoph Blocher.

Bei der Einrichtung der Wanderwege haben zudem das Militär und der Zivilschutz geholfen. Josef Dittli, Landammann und Finanzdirektor des Kantons Uri, hob in seiner Ansprache den volkswirtschaftlichen Nutzen des Wanderwegs hervor. Die Region San Gottardo werde in wichtigem Masse aufgewertet.

Vom Oberalppass zum Rhonegletscher

Der neu ausgebaute Wanderweg von rund 85 Kilometern verbindet die Quellen der vier Flüsse Rhein, Reuss, Ticino und Rhone. Die Route ist in fünf Etappen aufgeteilt und führt vom Oberalppass zum Rhonegletscher. Zwischenstationen sind der Maighelspass, der Gotthardpass, die Piansecco-Hütte und Obergestein.

Die Quellen können in einzelnen Tagestouren oder einer zusammenhängenden fünftägigen Wanderung erreicht werden. Übernachtungsmöglichkeiten liegen an der Strecke. Von jeder Zwischenetappe aus gibt es eine Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.

Die Tour gilt als familienfreundlich. Das Höhenprofil bewegt sich zwischen 1400 Metern (Obergoms) und 2700 Metern (Sellapass). Ein Wanderführer bietet neben der Wegbeschreibung auch Informationen zu Kulturgeschichte, Pflanzen, Tieren und Nutzung der Wasserkraft im Gotthardgebiet.

(fest/sda)

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