Viele Fragen nach der Bluttat
Umfeld des Todesschützen unter der Lupe
publiziert: Donnerstag, 28. Feb 2013 / 10:17 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 28. Feb 2013 / 11:13 Uhr
Nach den tödlichen Schüssen am Mittwoch führt die Polizei Abklärungen im Umfeld des mutmasslichen Täters durch. (Symbolbild)
Nach den tödlichen Schüssen am Mittwoch führt die Polizei Abklärungen im Umfeld des mutmasslichen Täters durch. (Symbolbild)

Menznau LU - Nach den tödlichen Schüssen in der Menznauer Holzfirma Kronospan am Mittwoch mit drei Todesopfern und sieben Verletzten führt die Polizei Abklärungen im Umfeld des mutmasslichen Täters durch. Am Tatort sind die Kriminaltechniker an der Arbeit.

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Ausserdem habe die Staatsanwaltschaft die Obduktionen der Opfer angeordnet, sagte Polizeisprecher Urs Wigger am Morgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Weiter wollte sich der Sprecher zu den polizeilichen Ermittlungen nicht äussern.

Auch zum Gesundheitszustand der sieben verletzten Opfer konnte der Sprecher keine Angaben machen. Das Motiv des Täters und der genaue Tathergang bleiben weiter unklar.

Spitzenschwinger unter den Opfern

Derweil wurde bekannt, dass sich unter den drei Todesopfern neben dem 42-jährigen mutmasslichen Täter auch der Luzerner Spitzenschwinger Benno Studer aus Schüpfheim im Entlebuch befindet.

Der Innerschweizer Schwingerverband bestätigte am Mittwochabend in einer Mitteilung auf der Homepage den Tod des 26-Jährigen. Studer war als gelernter Schreiner bei der Firma Kronospan tätig.

Benno Studer hatte erstmals 2007 in den Sägemehlringen für Aufsehen gesorgt, als er das Bergkranzfest auf dem Brünig und das Luzerner Kantonale in seiner engsten Heimat in Wolhusen LU gewann. 2010 liess er sich in Frauenfeld erstmals als eidgenössischer Kranzschwinger ehren. 2011 erreichte er mit dem Sieg am Innerschweizer Teilverbandsfest seinen grössten Erfolg. Nach einer Verletzungspause wollte Studer im April sein Comeback geben.

Ein langjähriger Mitarbeiter des Holzverarbeiters Kronospan in Menznau eröffnete am Mittwochmorgen mit einer Handfeuerwaffe das Feuer auf Arbeitskollegen. Er erschoss in der Werkstatt, einem Zwischengang und in der Betriebskantine zwei Mitarbeiter. Sieben weitere Personen wurden schwer verletzt. Als die Polizei am Unglücksort eintraf, war der Schütze bereits tot.

(hä/sda)

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