Umfrage: SVP-Bundesrat legt als einziges Mitglied an Beliebtheit zu
publiziert: Sonntag, 16. Sep 2012 / 08:23 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 16. Sep 2012 / 08:43 Uhr
Die Popularität des Bundesrates hat zum Teil markant nachgelassen.
Die Popularität des Bundesrates hat zum Teil markant nachgelassen.

Bern - Die Popularität der Bundesratsmitglieder bröckelt. Die Beliebtheit von sechs der sieben Bundesrätinnen und Bundesräte ist zurückgegangen, wie aus einer Umfrage von «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» hervorgeht. Einzig Verteidigungsminister Ueli Maurer konnte einige Punkte zurückgewinnen.

4 Meldungen im Zusammenhang
55 Prozent der Befragten gaben an, der SVP-Vertreter Maurer solle in ihren Augen eine wichtige politische Rolle spielen - sieben Prozentpunkte mehr als in der letzten Umfrage im März. Damit übergab Maurer das Schlusslicht an Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (FDP, 54%, -4 Punkte).

Dagegen gab es an der Spitze keine Veränderung: Doris Leuthard (CVP) bleibt das beliebteste Bundesratsmitglied. Allerdings verlor auch sie sechs Prozentpunkte - noch 74 Prozent der Befragten sprachen ihr ihr Vertrauen aus. Hinter Leuthard folgen die SP-Bundesratsmitglieder Alain Berset und Simonetta Sommaruga (beide 70%, -2 und -6 Punkte), FDP-Vertreter Didier Burkhalter (68%, -6) und BDP-Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf (64%, -6).

Levrat populärster Parteipräsident

SP-Präsident Christian Levrat bleibt mit 62 Prozent populärster Parteipräsident; aber auch er musste Federn lassen (-3). CVP-Präsident Christophe Darbellay gewinnt sechs Punkte (59%) und liegt damit deutlich vor den Präsidenten der FDP, Philipp Müller (48%, -2), und der SVP, Toni Brunner (42%, +1)

Erwähnenswert ist auch der fortschreitende Popularitätsverlust von Christoph Blocher. Der alt Bundesrat verliert sieben Punkte und erhält nur noch 23 Prozent Zustimmung. 69 Prozent der Befragten «wissen nicht», ob Blocher in ihren Augen eine wichtige politische Rolle spielen soll oder nicht.

Stabilität der Parteien

Bei den Parteien zeigt die Umfrage vor allem Stabilität. Die SVP bleibt mit 23,9 Prozent Wähleranteilen die grösste Schweizer Partei. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als bei der Umfrage im März aber 2,7 Prozentpunkte weniger als bei den Eidg. Wahlen im Oktober 2011.

Die Mitte legt gegenüber der letzten Umfrage leicht zu. die FDP gewinnt 0,5 Punkte und kommt auf 16,3 Prozent. Die CVP kann 13 Prozent Wähleranteile verbuchen (+0,9), die Grünliberalen 7,7 Prozent (+0,2). Die BDP dagegen verliert 0,8 Punkte auf 6,2 Prozent. Bei den Linken verliert die SP gegenüber März 0,6 Punkte (19,3%), die Grünen bleiben stabil bei 8,2 Prozent.

Die Umfrage wurde vom Institut Isopublic vom 22. August bis 12. September 2012 durchgeführt. Befragt wurden 1244 Stimmberechtigte in allen Sprachregionen. Die Fehlerquote beträgt plus/minus 2,9 Prozent.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
2
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 2 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Seedorf UR - SVP-Präsident Toni Brunner hat zum Auftakt der Delegiertenversammlung in Seedorf UR dem Bundesrat ... mehr lesen 12
Toni Brunner ist mit der Arbeit des Bundesrats nicht einverstanden. (Archivbild)
Die Umfrage des «SonntagsBlicks» stützt sich auf die Befragung von 1033 Schweizerinnen und Schweizern.
Bern - Der politische Trend, der sich ... mehr lesen
Bern - Schweizerinnen und Schweizer trauen den Bundesräten Simonetta Sommaruga ... mehr lesen
Gute Noten für FDP-Gesundheitsminister Didier Burkhalter bezüglich Lösungsimpulse im Gesundheitswesen.
Johann Schneider-Ammann verleihen die Wähler gute Kompetenzen in Wirtschaftsfragen.
Bern - Das Volk traut den Mitteparteien und insbesondere Finanzministerin ... mehr lesen
Der schlechteste
BR (als Gremium) aller Zeiten!

Man könnte meinen, Deutschland und Brüssel bestellten unsere Regierung.

BR Maurer ist seit langem der erste vertrauenswürdige BR.

Aber darum ging es ja gar nicht.... Popularität... das ist heute, was die Medien darunter verstehen und ganz allein deren Lüsten und Launen unterliegt. Deshalb : völlig ohne Aussagekraft.
Wer..?
Burk....wer? Berse...wer? Dazu zwei Weiber die mit der Demontage des Landes beschäftigt sind, ein Verteidigungsminister ohne richtige Armee und ein Wirtschaftsminister der nicht kommunizieren kann. Einzig Leuthard lasse ich noch einigermassen durchgehen. Alles in allem ein schädlicher Bundesrat.
Kommt jetzt die Maximal-Lohn-Initiative?. (Symbobild)
Kommt jetzt die Maximal-Lohn-Initiative?. (Symbobild)
Kritik an Verwaltungsräte  Zürich - Managerlöhne sorgen ungebrochen für Zündstoff, doch in der Bevölkerung macht sich Ernüchterung breit. Laut einer Umfrage wird nach Annahme der Abzocker-Initiative deren Umsetzung kritisiert, insbesondere die Rolle der Verwaltungsräte. 
Gemäss SRG-Trendumfrage  Bern - Die Mehrheit der Schweizer Stimmbürger will die Volksinitiative für eine ...
In der deutschsprachigen Schweiz hätten 59 Prozent gegen die Vorlage gestimmt.
Westschweizer Gesundheitsdirektoren mehrheitlich für Einheitskasse Lausanne - Die Gesundheits- und Sozialdirektorinnen und -direktoren der lateinischen ...
Die Realität heute: Ständig steigende Prämien.
Neben den Abstimmungsvorlagen steht bei der SVP die Umsetzung der Zuwanderungsinitiative auf dem Programm.
SVP, BDP, Grüne und EVP fassen Abstimmungs-Parolen Bern - Vier Parteien haben am Samstag ihre Delegierten zusammengerufen. Die Versammlungen von SVP, BDP, Grünen und EVP ... 1
Bei Vorschlägen zur Veränderung der Verhältnisse ist fertig lustig: Unruhen in Ferguson.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
IS-Terrorist: Nein, der hat nix mit Religion zu tun!
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
High-Speed-Zug im Bahnhof Beijing-West: chinesische Ingenieurskunst auf dem Weg zur Nr. 1.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Synagoge, Moschee, Kirche: Wo man möchte, dass es Gott gibt und darum an ihn glaubt.
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
27.08.2014
26.08.2014
26.08.2014
26.08.2014
26.08.2014
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
Seite3.ch
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 8°C 12°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 8°C 13°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 10°C 15°C bewölkt, Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 11°C 17°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 12°C 17°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 12°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 19°C 26°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten