Umfrage zum Sterben der Bienen
publiziert: Dienstag, 24. Apr 2007 / 13:36 Uhr

Bern - Die Schweizer Imker wollen sich einen Überblick über das Sterben von Bienenvölkern in der Schweiz verschaffen. Da keine zentralen Zahlen verfügbar sind, starten sie nun eine interne Umfrage.

Die Bienenvölker in der Schweiz erbringen einen immensen volkswirtschaftlichen und biologischen Nutzen.
Die Bienenvölker in der Schweiz erbringen einen immensen volkswirtschaftlichen und biologischen Nutzen.
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Dies sagte Richard Wyss, Präsident des Vereins deutschschweizerischer und rätoromanischer Bienenfreunde, in einem Interview mit der «Schweizer Illustrierten».

Man wolle wissen, wieviel Völker eingegangen seien, die näheren Umstände erfassen und herausfinden, welche Bienenrassen betroffen seien.

Grundproblem erkannt

Die Imker bräuchten Hinweise, wieso die Bienen sterben würden. Bisher tappe man immer noch im Dunkeln. Gleichwohl sieht Wyss die aus Asien eingeschleppte Varroa-Milbe als Grundproblem des Bienenvölkersterbens an.

Der so genannte «Colony Collaps Disorder» trat erstmals in Nordamerika auf: Bienenvölker entfliegen dem Stock und lassen ihre Nachkommenschaft zurück. In Nordamerika sind gut 70 Prozent der Völker Opfer des rätselhaften Bienensterbens geworden. In der Schweiz und Europa ist das Phänomen ebenfalls bekannt, aber nicht derart dramatisch wie in den USA.

Experten vermuten, dass sich vielleicht von der Varroa-Milbe verbreitete Virus-Erkrankungen ausgedehnt haben könnten oder solche Viren stärker wurden. Weitere Gründe für das Phänomen sehen sie in Klimaeinflüssen und Pestiziden.

Die rund 190 000 Bienenvölker in der Schweiz erbringen einen immensen volkswirtschaftlichen und biologischen Nutzen. Rund 64 Mio. Franken resultieren pro Jahr aus dem Verkauf von Bienenprodukten und rund 300 Mio. Franken aus den Wirkungen der Bestäubungstätigkeit bei Obst und Beeren.

(bert/sda)

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