Umstrittene Schweiz-Vermarktung
publiziert: Donnerstag, 28. Dez 2006 / 11:39 Uhr

Bern - Die Vermarktung der Schweiz im Ausland soll in einer Organisation zusammengefasst werden. Darin sind sich die Teilnehmer der Vernehmlassung einig. Die Geister scheiden sich jedoch an deren Rechtsform.

Die Organisationen sollen eine gemeinsame Strategie verfolgen.
Die Organisationen sollen eine gemeinsame Strategie verfolgen.
Hinter den Vorschlag des Bundesrates, Schweiz Tourismus, Präsenz Schweiz und LOCATION Switzerland als öffentlich-rechtliche Anstalt zu organisieren, stellen sich neben Präsenz Schweiz auch die Grünen, die FDP und die SP.

Da die Landeswerbung die Aufgabe des Bundes sei, müsse die neue Anstalt rechtlich so nahe wie möglich bei diesem angesiedelt sein, schreibt etwa Präsenz Schweiz in der Stellungnahme.

Die Grünen sehen in jener Rechtsform den Vorteil, dass der Bund auf die Strategie der Anstalt «steuernd Einfluss» nehmen könne.

Leistungsauftrag gefordert

Um dem Parlament die Steuerung der Landeswerbung zusätzlich zu erleichtern, fordert die SP zudem die Einführung eines Leistungsauftrages, der die Aufgaben und Ziele der Kommission konkretisiert. Dieser soll dem Parlament alle vier Jahre vorgelegt werden.

Schweiz Tourismus, der Schweizer Tourismus-Verband und die CVP hingegen plädieren für eine öffentlich-rechtliche Körperschaft. Wenn diese Rechtsform aufgegeben werde, laufe man Gefahr, wichtige Dritteinnahmen zu verlieren.

Die CVP warnt davor, dass in einer öffentlich-rechtlichen Anstalt direkt interessierte Partner nicht in die strategischen Entscheidungsprozesse der Anstalt miteinbezogen würden. Dies könnte die Integration und die Abstützung in der Branche erschweren, und die Nähe zum Markt sowie die notwendige Flexibilität könnte verloren gehen.

Umstrittene Fachkommission

Auch der Wirtschaftsdachverband economiesuisse wehrt sich gegen die Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Anstalt.

Ein weiterer Streitpunkt betrifft die Einführung einer Fachkommission zur Sicherstellung der Koordination mit weiteren Organisationen der Landespromotion.

Während Schweiz Tourismus gänzlich auf eine solche Kommission verzichten will, fordern Präsenz Schweiz, der Schweizer Tourismus-Verband und FDP eine bessere Definition der Aufgaben, den Ausbau der Kompetenz und mehr beteiligte Akteure.

(rr/sda)

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