Vorwurf der Anstiftung zur Selbstverbrennung
Umstrittenes Urteil gegen Tibeter in China
publiziert: Samstag, 26. Jan 2013 / 14:49 Uhr
Ein chinesisches Gericht hat zwei Tibeter wegen eines «vorsätzlichen Tötungsdelikts» angeklagt.
Ein chinesisches Gericht hat zwei Tibeter wegen eines «vorsätzlichen Tötungsdelikts» angeklagt.

Peking - Ein chinesisches Gericht hat zwei Tibeter wegen Anstiftung zur Selbstverbrennung belangt. Die beiden Männer wurden für schuldig befunden, acht Menschen zu den Aktionen überredet zu haben, mit denen Tibeter seit längerem gegen die Herrschaft Chinas über ihr Volk protestieren.

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Die 40 und 31 Jahre alten Männer - ein Mönch eines Klosters in der Provinz Sichuan und sein Neffe - waren wegen eines «vorsätzlichen Tötungsdelikts» angeklagt. Ein Strafmass wurde vom Gericht nach Angaben von Staatsmedien am Samstag nicht genannt.

Im Dezember hatte die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, drei der acht Menschen seien infolge der Selbstverbrennungen gestorben. Sie hätten nach «Instruktionen des Dalai Lama und seiner Anhänger» gehandelt.

Die exiltibetische Regierung hatte zuletzt im Dezember Chinas Vorwurf zurückgewiesen, das geistige Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, stifte zu solchen Protestaktionen an. Seit 2009 haben sich fast 100 Tibeter aus Protest gegen die Führung in Peking selbst verbrannt, allein seit Anfang November mehr als 30.

(asu/sda)

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