Unbekannte entführen Bus in Athener Vorort
publiziert: Mittwoch, 15. Dez 2004 / 11:34 Uhr

Athen - Unbekannte Täter haben in Griechenland einen Linienbus mit 26 Passagieren entführt und verlangen freie Fahrt zum Flughafen. Von dort aus wollen die zwei bis drei Täter nach Russland fliegen, berichteten griechische Medien.

Im Bus befinden sich 26 Passagiere.
Im Bus befinden sich 26 Passagiere.
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Die Geiselnehmer hätten Sprengstoff dabei und damit gedroht, den Bus in die Luft zu sprengen, sollte ihre Forderung nicht erfüllt werden, hiess es weiter. Mehrere Stunden nach Beginn der Entführung liessen die Täter eine herzkranke Geisel frei.

Über die Identität der Täter herrscht auch Stunden nach der Geiselnahme Unklarheit. Einer der Entführer, der seinen Namen mit Hassan angab, erklärte im Radio, er sei Russe. Zuvor hatten griechische Medien berichtet, die Täter seien Albaner.

Mehrere Schüsse abgefeuert

Offiziell sprach die griechische Regierung von "ausländischen" Tätern. Nach unbestätigten Berichten sind Vertreter der russischen Botschaft am Ort der Geiselnahme.

Nach Berichten griechischer Medien feuerten die Tätern mehrere Schüsse auf sich nähernde Polizisten ab. Ein Passant sei dabei verletzt worden, hiess es. Der Bus war heute früh auf der Fahrt vom Vorort Marathon ins Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen entführt worden.

Die Täter hätten den Bus mit Handfeuerwaffen in ihre Gewalt gebracht und die Fahrgäste gezwungen, die Vorhänge vor den Fenstern zuzuziehen. Der Busfahrer habe zusammen mit dem Schaffner und einem Passagier durch ein Fenster entkommen können, hiess es weiter. Der Bus wurde von Sicherheitskräften umstellt, die Strasse abgesperrt.

Nach Chauffeur verlangt

Die Entführer verlangten in Gesprächen mit einem Radiosender einen anderen Busfahrer, der sie zum Flughafen bringen solle. Sollte diese Forderung nicht erfüllt werden, kämen die Passagiere zu Schaden. "Sie haben uns gesagt, sie seien Russen", sagte ein griechischer Journalist.

"Am Anfang waren sie (die Entführer) ganz ruhig und haben den Passagieren erlaubt, ihre Handys zu benutzen und zu rauchen. Aber wir merken, dass sie mit der Zeit immer nervöser werden", sagte eine der Geiseln, die sich Stella nannte, im Radio.

(rp/sda)

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